Sandkrug - Nach drei gescheiterten Anläufen startet die TSG Hatten-Sandkrug den vierten Versuch, Punkte in der Oberliga mitzunehmen. Die Handballer hoffen daher auf eine volle Halle am Samstag um 19.30 Uhr an der Schultredde. Zu Gast ist die HSG Barnstorf/Diepholz.

„Das ist für uns immer ein kleines Derby“, freut sich TSG-Trainer Hauke Rickels. Grund zur Freude soll es in Sandkrug dieses Mal auch nach Abpfiff geben. „Bisher haben wir drei Geschenke verteilt“, moniert Rickels die drei unglücklich verlorenen Partien. Aber das sei jetzt vorbei: „Wir haben es uns verdient, die Geschenke nicht nur auf den Tisch zu legen, sondern sie auch auszupacken.“

Bei der SG Achim/Baden hatte Hatten-Sandkrug ein 14-minütiges Feuerwerk abgefackelt und lagen nach 14 Minuten und bereits mit 7:1 in Führung vorn. Nach zwei unterschiedlichen Halbzeiten stand für die Sandkruger allerdings ein ärgerliches 25:26 auf der Anzeigetafel. „Wir haben wirklich gute Spiele abgeliefert“, so Rickels.

Bei den Gästen ist zuletzt Martin Golenia in den Spielbetrieb zurückgekehrt. Beim 24:26 gegen den VfL Fredenbeck hatte der Abwehrspezialist nach neunmonatiger Verletzungspause (hatte einen Kreuzbandriss im Knie) für 25 Minuten auf der Platte gestanden. Genützt hat es zwar nichts, dennoch wird Golenia dem Tabellenneunten beim bevorstehenden Vergleich mehr Halt in der Deckung verleihen. Kein Unbekannter dürfte auch Gästetrainer Dag Rieken, der in Varel (Kreis Friesland) aufgewachsen ist und einst den TV Neerstedt trainierte.

Barnstorf/Diepholz war mit zwei gewonnenen Punkten gegen den SV Beckdorf gestartet. Danach folgte ein 22:24 gegen den TuS Rotenburg. Im Fredenbeck-Spiel hatte das Rieken-Team sogar bis zur 50. Spielminute geführt, ehe die HSG noch von der Zielgeraden abkam.

Ein weiterer Grund, dass man sich in Sandkrug als Wiederaufsteiger in der „Welcome-Back-Saison“ auf das Duell mit Barnstorf/Diepholz freut, ist die gegnerische Anhängerschaft. „Die bringen immer gute Laune mit“, weiß Hauke Rickels.