SANDKRUG - SANDKRUG - „Wenn wir die kommende Woche unbeschadet überstehen, werden wir auf längere Sicht im oberen Drittel der Regionalliga mitspielen!“ Klaus Kröger, Trainer der Handballer der TSG Hatten-Sandkrug, macht deutlich, wie wegweisend die beiden Heimspiele gegen Wolfen und Barnstorf und das Auswärtsspiel in Halle für seine Mannschaft sein werden.

In der Einschätzung des Trainers lassen sich leichte Zweifel hören, denn er ist mit der derzeitigen Trainingsleistung nicht durchgehend zufrieden. „In unserer gegenwärtigen guten Position erwarte ich, dass sich die Spieler im Training zerreißen und um Einsatzzeiten kämpfen“, verlangt er. Das ist aber nicht so. Für Kröger ist dies ein Indiz, dass einige Spieler des Teams den momentanen Höhenflug nicht ganz verkraftet haben. „Wir sind die Gejagten. Und wir werden es nur bleiben, wenn wir einen Tick besser als die Gegner sind. Daran müssen alle intensiv arbeiten“, macht er noch mal deutlich, dass ein Nachlassen negative Folgen haben könnte.

Den ersten Test müssen die Sandkruger heute um 17 Uhr bestehen, wenn die HSG Wolfen an die Schultredde kommt. Die HSG hat zuletzt gegen Hameln 38:34 gewonnen und wird mit breiter Brust auflaufen. Nicht zu vernachlässigen sind die etwa 50 Zuschauer, die den weiten Weg nach Sandkrug antreten werden. Da braucht es schon viele Fans der Einheimischen, um das Heimspiel auch zu einem Heimspiel werden zu lassen.

Wolfen hat zurzeit keine Verletzungssorgen. Beobachtung werden die Sandkruger vor allem Christian Paschek im Rückraum schenken müssen. Aber auch die schnellen Außen Stefan Gragert und Martin Lindner sollten nicht aus den Augen gelassen werden. Spielgestalter ist Alexander Paschkevich, der den Insidern dieser Region von seiner Zeit beim Oldenburger TB bekannt ist.

Kröger hat bis auf Szwalkiewicz alle Spieler seines Kaders zur Verfügung. Die leichten Blessuren, die Bengtsen und Fokken plagten, sollten vergessen sein. Wie in den Spielen zuvor, wird es wieder von der Deckung abhängen, wie die TSG zu ihrem Spiel findet. Hier aber ist der Trainer zuversichtlich, denn Schulte, von Salzen und Osterloh finden sich immer besser zu einem Bollwerk in der Abwehrmitte zusammen. Wenn das auch heute so ist, sollte es möglich sein, dass der erste Teil der Bewährungsprobe bestanden wird. Auch wenn der Einsatz zuletzt nicht immer nach dem Geschmack des Trainers war.