SANDKRUG - Bei Sonne, 25 Grad und jeder Menge sportlichem Elan kamen einige der Besucher und Vereinsmitglieder der Tennisabteilung von Schwarz-Weiß Oldenburg am Wochenende heftig ins Schwitzen.

Den Anlass dazu lieferte der alljährliche „Tag der offenen Tür“, der diesmal Teil der bundesweiten Aktion „Deutschland spielt Tennis“ war. Und es gab noch eine zweite Besonderheit: Der Verein hatte in der Vergangenheit beim „Köpi-Tennis-Award“ so gut abgeschnitten, dass sogar der Deutsche Tennis Bund (DTB) und der Niedersächsische Tennisverband (NTV) als offizielle Partner fungierten und sich auch als Sponsoren an der Veranstaltung beteiligten.

Für die knapp 200 Besucher und anwesenden Vereinsmitglieder gab es von 14 bis 17 Uhr ein großes Programm, wie zum Beispiel das Showtraining der 1. Damen des SWO mit DTB-A-Trainer Greg Foster. „Ich versuche, den Leuten in einer recht kurzen Zeit einen Eindruck von unserem Vereinstraining zu geben“, so Foster.

Wer selbst einmal den Schläger schwingen wollte, war herzlich zum Schnuppertraining eingeladen oder konnte sich im T-Low-Tennis versuchen – hierbei muss ein großer Ball mit dem Schläger unter einer Holzbank hin und her gespielt werden. „Die ersten Schritte eines Tennisspielers“, erklärt Trainerin Trixie Ahsendorf. Diese konnte jeder Besucher gehen, denn „auf das Alter kommt es bei diesen Übungen nicht an“, so Ahsendorf weiter.

Auch für alle, die es weniger sportlich angehen lassen wollten, gab es eine Alternative. Auf der Terrasse war für jede Menge Kaffee und Kuchen gesorgt – die Kleinsten auf der extra aufgestellten Hüpfburg und einem Kletterturm immer im Blick.

„Für uns war der Tag sehr erfolgreich“, sagte Pressesprecher Dieter Loga. „Wir haben jetzt schon mehr als 20 neue Anmeldungen.“

Bald gehört vielleicht auch der neunjährige Jan zum Verein. „Vorher war ich im Schwimmverein, aber Tennis macht mir sicher mehr Spaß.“ Wenn es nach seiner Mutter Kerstin Lehmkuhl, geht, sollte dem nichts im Wege stehen: „Mir gefällt die Anlage gut, und da wir in Sandkrug wohnen, kenne ich schon den ein oder anderen und fühle mich hier wohl.“

LoKalsport S. 46