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NWZonline.de Sport

Bundesliga: Schalker Krise bringt auch Heldt an seine Grenzen

16.02.2013

Gelsenkirchen /Mainz Nur ein paar Monate nachdem Horst Heldt seine Fußballschuhe beiseite gestellt hatte und ins Management des VfB Stuttgart aufgerückt war, meldete sich Uli Hoeneß zu Wort. „Er ist ein Bundesliga-Manager, dem ich zutraue, dass er ein ganz Großer wird“, sagte der damalige Manager des Rekordmeisters Bayern München, noch bevor Heldt mit dem VfB Stuttgart 2007 die deutsche Meisterschaft feierte. Angesichts der aktuellen Krise von Schalke 04, an der Heldt als Sportdirektor großen Anteil hat, läuft Hoeneß Gefahr, falsch gelegen zu haben.

Gladbach bleibt nach 3:3 wenig Zeit

Trainer Lucien Favre ärgert sich darüber, bereits an diesem Sonnabend um 15.30 Uhr mit Borussia Mönchengladbach beim Hamburger SV antreten zu müssen. Nach dem 3:3 (1:0) gegen Lazio Rom im Zwischenrunden-Hinspiel der Europa League am späten Donnerstagabend haben die Spieler weniger als zwei Tage Zeit zur Erholung. „Ich werde meine Meinung dazu in ein paar Tagen oder Wochen sagen“, erklärte Favre. Die Borussia hatte vergeblich darauf gedrängt, erst am Sonntag spielen zu dürfen.

Nur ein Sieg in den vergangenen zehn Spielen, ein umstrittener Trainerwechsel von Huub Stevens zu Jens Keller, eine fragwürdige Personalpolitik – Heldt (43) steht bei den Königsblauen unter maximalem Druck. In den kommenden beiden Spielen an diesem Sonnabend (15.30 Uhr) bei Mainz 05 und am kommenden Mittwoch (20.45 Uhr/ZDF) im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League bei Galatasaray Istanbul geht es für alle Beteiligten um viel. Sollte sich die Krise verschärfen, wird sich auch zeigen, wie viel Heldts Jobgarantie für Keller wert ist.

„So banal es klingt: Wir müssen versuchen, positiv zu denken und an uns selbst zu glauben“, sagt Heldt, der auch angesichts der akuten Personalnot im Kader der Schalker zunehmend hilflos wirkt.

Obwohl er erst 2006 beim VfB Stuttgart seine Profi-Karriere beendete, ist er schon ein alter Hase im Management-Geschäft und Druck gewohnt. In einer seiner ersten Amtshandlungen als Sportdirektor bei den Schwaben entließ der zweimalige Nationalspieler Heldt damals Startrainer Giovanni Trapattoni, drückte Armin Veh gegen Widerstände als Nachfolger durch und feierte mit dem heutigen Frankfurter Coach 2007 Arm in Arm die Meisterschaft des VfB. Nicht von ungefähr taucht in der Trainerdiskussion auf Schalke immer wieder der Name Veh auf, zumal sich die Vertragsverlängerung des 52-Jährigen in Frankfurt hinzieht.

An Mainz 05 hat Trainer Keller derweil schlechte Erinnerungen. Mitte Dezember feierte er im DFB-Pokalspiel gegen den Ligarivalen sein Debüt als Schalker Chefcoach – und verlor in der heimischen WM-Arena mit 1:2.

Veh ist unterdessen mit seinen Frankfurtern an diesem Sonnabend (18.30 Uhr) beim Meister Borussia Dortmund gefordert. BVB-Trainer Jürgen Klopp lobt den viertplatzierten Aufsteiger: „Sie spielen eine unfassbar gute Saison.“

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