SCHARREL - SCHARREL/HNW - Der Bau einer Zuschauertribüne wurde den Mitgliedern des Sportvereins SV Scharrel am Freitagabend während der Generalversammlung im Sportlerheim vom Vereinsvorsitzenden Willi Kramer vorgestellt. Schon am Sonnabend, 5. Mai, wollen die Sportler mit den Arbeiten an der Zuschauertribüne am Hauptplatz beginnen. Dazu sind ab 8 Uhr noch freiwillige Helfer gesucht, denn die Arbeiten für die Tribüne sind komplett in Eigenleistung geplant.

Die Zuschauertribüne, die seitlich einen Geräteraum erhält, dient insbesondere auch der äußeren Darstellung des Sportvereins, warb Willi Kramer auf der Generalversammlung für das Projekt. Der SV Scharrel ist noch einer der wenigen Vereine, der noch über keine Zuschauertribüne verfügt. Erfreut konnte der Vorsitzende vortragen, dass just am Freitagmorgen die erforderliche Baugenehmigung vom Landkreis Cloppenburg eingegangen sei. Die Finanzierung dieser rund 35 Meter langen Tribüne ist gesichert, denn immerhin gibt es dafür aus den öffentlichen Kassen 25000 Euro an Zuschüssen; weitere 3000 Euro sind für die Bewerbung der 33 Meter Dachbande von Werbepartnern zugesagt.

Für das Bauvorhaben so Kramer, habe man als Bauausschuss Franz Lepper, Daniel Folkens und Mathias Deeken gewählt. Für die Tribüne lagern bereits seit längerer Zeit 100 Sitzschalen beim Vereinsvorsitzenden.

Ein weiteres Highlight der Generalversammlung war dann die Präsentation der neuen vereinseigenen Homepage des SV Scharrel. Sie wurde von Christian Brinkmann vorgestellt. Die Homepage ist im Internet unter www.sportverein-scharrel.de zu finden und soll wöchentlich aktualisiert werden. „Obwohl die Homepage erst gerade fertig gestellt wurde, zählt sie bereits über 400 Besucher“, so Willi Kramer.

In seinem Jahresbericht ging Kramer nochmals auf den guten Saisonabschluss 2006 und das veranstaltete Straßen- und Vereinsturnier ein. Ein gelungenes Fest war aber auch der Sportlerball, auf dem Maria Lepper zur Sportlerin des Jahres 2006 gekürt werden konnte. Als traurig bezeichnete der Vorsitzende das vereinsinterne Hallenturnier, bei dem es nicht gelungen war, dass alle vereinsinternen Mannschaften mit einem eigenen Team vertreten waren. Ein herausragendes Ereignis war die Fahrt mit 120 Jugendlichen zu einem Bundesligaspiel des HSV.

Erika Kattge teilte mit, dass die Gymnastikgruppe die älteste Frauenabteilung mit den ältesten aktiven Mitgliedern sei. Die Abteilung Sportabzeichen bestehe nun seit 25 Jahren. Die Völkerballabteilung zählt derzeit 16 aktive Spielerinnen, berichtete Roswitha Lührs, und Maria Lepper konnte über eine im Januar neugegründete Mädchenvolleyballmannschaft berichten.

Schiedsrichterobmann Andrej Hofmann rief in seiner Rede insbesondere die Jugendlichen auf, zu überlegen, ob nicht der ein oder andere sich für eine Schiedsrichterkarriere entscheiden könne. Derzeit gibt es bei sechs gemeldeten Schiedsrichtern bereits ein Defizit, dass es aufzubessern gelte, zumal fünf der Pfeifenmänner bereits „älteren Semesters“ seien.

Deutlich wurde beim Vortrag des Schatzmeisters Stefan Alberding, dass die Ausgabenseite des Vereins zu hoch im Gegensatz zur Einnahmeseite stehe. „Wir müssen die Einnahmeseite verändern um den Haushalt in den kommenden Jahren wieder ausgleichen zu können“, betonten sowohl der Schatzmeister als auch der Vereinsvorsitzende.