Wahnbek - Ein Hauch von Formel-1-Atmosphäre wehte am Sonntag über die Sandbergstraße in Wahnbek. Zum vierten Mal hatte der Ortsverein zum Seifenkistenrennen eingeladen. Obwohl es immer wieder regnete, hatten sich viele Zuschauer an der Rennstrecke eingefunden, um die Piloten lautstark anzufeuern.
Den Auftakt machten die jüngsten Teilnehmer. Die Drei- bis Sechsjährigen wagten sich mit ihren Bobbycars auf die Startrampe und sausten dann in gemächlichem Tempo hinunter. Danach waren die Seifenkisten an der Reihe. Den Zuschauern bot sich eine bunte Palette von zum Teil abenteuerlich zusammengestellter, aber auch futuristisch anmutender Seifenkisten, deren Piloten bemüht waren, die schnellste Zeit auf der rund 100 Meter langen Rennstrecke zu schaffen.
Insgesamt waren die Organisatoren um Sascha Speckmann, der mit seinen Mitstreitern den Ablauf bestens im Griff hatte, mit den 50 angemeldeten Fahrern zufrieden. „Damit liegen wir ungefähr in dem Bereich, den wir auch in den Vorjahren zu bewältigen hatten“, sagte Speckmann.
Nach den jüngsten Teilnehmern waren die Grundschüler mit ihren Seifenkisten und schließlich die Erwachsenen an der Reihe. Oftmals mussten die Rennkisten mehrere Fahrer aushalten. Gerade bei den jüngeren Piloten zeigte sich, dass es auf das richtige Fahrverhalten ankam, um in einer möglichst schnellen Zeit durch die Lichtschranke zu sausen. Der eine oder andere hatte da seine Probleme, die Lenkung auf geradem Kurs zu halten. So kam manch eine Seifenkiste den Begrenzungspylonen schon sehr nahe.
Die Piloten, die sich im Fahrerlager aufhielten, führten das eine oder andere interessante Gespräch, um herauszufinden, wie man seine Seifenkiste im kommenden Jahr dann noch schneller machen könnte. Schon jetzt freuen sich Teilnehmer und Organisatoren auf die nächste Veranstaltung.
