Friesland/Oldenburg - Die fünf Schiedsrichter der Schwimmkreise Friesland und Wilhelmshaven, Sigesmund Hirsch, Heiko Memmen (beide Heidmühler FC), Olaf Amelsberg, Holger Glattner (beide WSSV) sowie Stefan Neumann (STV Wilhelmshaven), haben erfolgreich eine Fortbildung des Landesschwimmverbandes Niedersachsen in Oldenburg absolviert.

Der Lehrgang bestand insbesondere aus einem umfangreichen Wissenstest, der Besprechung von Praxis- und Problemfällen, Änderungen der Wettkampfbestimmungen sowie der Einsatzplanung für das Jahr 2016. Die fünf „Schiris“ werden somit auch im kommenden Jahr Schwimmveranstaltungen fachkundig leiten dürfen.

Im Landesschwimmverband Niedersachsen sind zurzeit rund 120 Schiedsrichter im Einsatz, davon knapp 40 im Bezirksschwimmverband Weser-Ems. Sie sind für die Einhaltung der Wettkampfbestimmungen bei Schwimmveranstaltungen verantwortlich, haben die uneingeschränkte Autorität und Kontrolle über alle Kampfrichter (Starter, Auswerter, Protokollführer, Sprecher, Zeitnehmer, Wende-, Ziel- und Schwimmrichter) und sind allein berechtigt, Schwimmer zu disqualifizieren.

Disqualifikationsgründe sind zum Beispiel das Starten vor dem Startsignal, Fehler beim Wenden oder Zielanschlag oder die nicht korrekte Ausführung der Schwimmart. Sogar das Verhalten (auch von Betreuern) am Beckenrand oder die nicht regelkonforme Bekleidung der oder des Aktiven können Anlass dafür sein, sie beziehungsweise ihn vom Wettkampf auszuschließen. Letztlich sind die „Schiris“ auch für die ordnungsgemäße Protokollierung des gesamten Veranstaltungsgeschehens verantwortlich und müssen etwaige Einsprüche unverzüglich entscheiden.