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Schlag auf Schlag zum DM-Titel

Oldenburg - Großer Triumph für die Oldenburger Ruder-Asse: Bei den 17. Deutschen Sprintmeisterschaften auf dem Aasee in Münster gewannen die ORVO-Sportler Immo Ihnen und Maiko Remmers die Goldmedaille im Doppelzweiter. Zudem sicherte sich der Doppelvierer mit Ihnen und Remmers sowie Jerrit Röckendorf und Sebastian Berlin Silber. Letzterer verbuchte im Einer zudem noch einen vierten Platz.

„Mit diesem Ergebnis zeigt sich, dass die ORVO-Athleten zu den Spitzenruderern in der Sprintklasse gehören“, sagte Trainer Steffen Oldewurtel zum starken Abschneiden seiner Schützlinge, die sich in den drei Männer-Skullbootsklassen mit der größten Anzahl an Konkurrenten der Meisterschaften auseinandersetzen mussten. Im Doppelvierer gingen 16 Boote an den Start, während es in den beiden anderen Wettbewerben mit ORVO-Beteiligung jeweils sogar 18 waren.

Souverän ins Halbfinale

In den Vorläufen realisierten alle Oldenburger Boote die Vorgabe, sich mindestens als Zweiter den kraftraubenden Hoffnungslauf zu ersparen, und direkt das Halbfinale zu erreichen. Ihnen und Remmers setzten sich deutlich vor dem Boot aus Potsdam durch, in dem unter anderem Hans Gruhne, Olympia-Ruderer von 2006, saß. Auch im Doppelvierer gelang ein ungefährdeter Vorlaufsieg. Im Einer musste sich Berlin schon zum Auftakt dem Vorjahressieger aus Hamm stellen. In einem soliden Rennen sicherte sich der ORVO-Sportler Rang zwei.

Tags drauf demonstrierte der Doppelzweier aus Oldenburg auch im Halbfinale, in denen sich jeweils die ersten drei Boote für das A-Finale qualifizierten, seine Stärke und wurde durch einen klaren Sieg endgültig zum Titelfavoriten.

Im Doppelvierer mussten sich Röckendorf, Ihnen, Remmers und Berlin nach einem nicht ganz optimalen Rennen mit Rang drei zufrieden geben, schafften aber so ebenfalls den Einzug in den Endlauf. Nur eine Stunde später ruderte Berlin im Einer ein makelloses Rennen und zog mit der schnellsten Zeit der Halbfinals in die Runde der besten sechs Athleten ein.

Bei strahlendem Sonnenschein starteten kurz darauf die Finalrennen. Ihnen und Remmers setzten sich sofort Schlag auf Schlag von ihren Gegnern ab und gewannen das 350 Meter lange Rennen mit einer halben Bootslänge. Der Jubel über die Goldmedaille des ORVO-Doppelzweiers, der 2010 und 2011 Silber geholt hatte, war riesig.

Enges Rennen

Gerade einmal 60 Minuten danach lieferten sich die Doppelvierer aus Oldenburg, Hamm und Rauxel ein enges Rennen. Fast zeitgleich schossen die drei Boote über die Ziellinie. Erst am Siegersteg konnte das Ergebnis aufgelöst werden. Hinter dem RC Hamm und vor dem RV Rauxel landeten Ihnen, Remmers, Röckendorf und Berlin auf dem Silberrang.

Im letzten Rennen mit Oldenburger Beteiligung ging Berlin das Kräftemessen beherzt an. Er wiederholte jedoch nicht ganz seine Leistung aus dem Halbfinale. So reichte es am Ende mit 0,7 Sekunden Rückstand auf die Medaillenplätze nur für den undankbaren vierten Platz.

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