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DLRG-Rettungssport Nur Bundeskaderathleten sind schneller

Schortens/Jever - Im Stadionbad in Hannover haben jetzt die Rettungssportler das Wasser zum Kochen gebracht. Bei der 49. Deutschen Mehrkampf-Meisterschaften (DMM) im Rettungssport statt waren unter den rund 1200 Rettungssportler auch die Rettungshaie der DLRG-Ortsgruppe Schortens-Jever mit dabei. Wettbewerbe in fünf verschiedenen Altersklassen (AK) – von der AK 12 bis zu den Damen und Herren in der offenen AK – waren angesetzt. Erstmalig hatten sich die Friesländer nicht nur für die Einzel-, sondern auch für die Mannschaftswettkämpfe qualifiziert.

Spannendes Rennen

Die drei Fellensiek-Schwestern Talea (AK 17/18), Svea (AK 17/18) und Milena (AK 15/16), aber auch Tom Bielarz (AK 15/16) gingen bei der Einzel-Mehrkampfmeisterschaft an den Start. Für die Wertung mussten sie vier von sechs möglichen Disziplinen schwimmen. Die drei besten Ergebnisse flossen in die Wertung ein. Talea und Svea Fellensiek starteten in derselben Altersklasse und sorgten für ein spannendes nervenaufreibendes Rennen untereinander. Am Ende schaffte es Talea mit gerade einmal vier Punkten Vorsprung auf dem siebten Platz vor Svea, die direkt dahinter auf Platz acht landete. Alle Athletinnen, die vor den beiden rangierten, sind aktive Bundeskaderathleten. Milena erkämpfte sich in ihrem Teilnehmerfeld den 26. Platz und Tom erreichte Position 31. Kleine Freude am Rande: Milena und Svea verbuchten jeweils zwei und Talea eine neue Bestzeit auf der 50-Meter-Bahn.

Große Aufregung

Am Samstag waren die Mannschafts-Wettkämpfe angesetzt. Morgens starteten zuerst die Damen in der AK 17/18 mit den drei Fellensiek- Schwestern sowie der 15-jährigen Valentina Kunze. Die vier mussten für den Mehrkampf insgesamt viermal an den Start gehen. In der Rettungsstaffel erreichten sie ihr bestes Ergebnis. Insgesamt schaffte es das junge Damen-Team am Ende auf den hervorragenden zwölften Platz im Klassement.

Nachmittags ging die Altersklasse-12-Mannschaft an den Start. Zum Team gehörten Maximilian Bergmann, Ruth-Zwaantje Reckow, Leonora Wegner und Merle Wermann die alle erst elf Jahre alt sind und als männliche Mannschaft ins Rennen gingen. Dieses junge Viererteam, das erst im vergangenen Jahr mit dem Rettungssport begonnen hatte und im Juli bei der Landesmeisterschaft ein wenig unerwartet den ersten Platz erkämpfte, war sehr aufgeregt.

Dazu mussten die jungen Rettungsschwimmer auf der ungewohnten 50-Meter-Bahn starten, auf der die Disziplinen ganz anders sind angegangen werden müssen, als auf der gewohnten 25-Meter-Bahn. Die Staffelwechsel erfolgen hier auf der Mitte der Bahn. Bis auf einen kleinen Fehler bei der Gurtretter-Staffel, der ihnen 50 Strafpunkte einbrachte, meisterten sie alle Disziplinen fehlerfrei und erreichten sich am Ende Rang 21.

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