SCHORTENS - Die Handball-Landesklassen-Mannschaft der SG Schortens musste beim Spiel bei der SG STV VfL Wilhelmshaven auf sechs Stammspieler verzichten. Diesen „Aderlass“ konnten die Schützlinge den SGS-Coach Leo Gluszczynski nicht überbrücken. Die Folge war eine deutliche 30:42-Niederlage.

Die Schortenser versuchten zwar durch Motivation und Kampf den personellen Mangel auszugleichen. Dies gelang nur phasenweise. Selbst Spielmacher Marcel Liebermann ging angeschlagen in diese Partie. In der ersten Halbzeit kamen die Schortenser durch ihr schnelles und einfaches Spiel mehrfach zu „leichten“ Toren. Bis zur 5:4-Führung wirkte die Schortenser Mannschaft voll konzentriert. Doch nach und nach stellten sich die Nordstädter besser auf die SGS-Spielweise ein. Die Partie kippte.

Kurz vor Ende der Halbzeit zeichnete sich ein „Debakel“ ab. Die SG STV VfL Wilhelmshaven führte mit 17:12-Toren. Doch die nicht aufsteckende SGS-Truppe kämpfte sich bis zum Halbzeitpfiff noch auf 15:18 heran. Zu Beginn der zweiten Halbzeit eine regenerierte Schortenser Mannschaft, die den Rückstand auf ein Tor (19:20) reduzieren konnte. Der kleine Schortenser Kader musste im Verlauf der zweiten Halbzeit dem hohen Tempo Tribut zollen. Die Wilhelmshavener zogen Tor um Tor davon.

SG Schortens: Mario Peters und Christoph Hoppe im Tor, Patrick Brodowski (3), Christian Dirks (4), Tim Klarmann (1), Sören Schmidt (5), Patrick Mischke (2), Zeno Krause (5), Marcel Liebermann (2), Florian Kaiser (7).