SCHORTENS - SCHORTENS/SR - Zum 16. Mal im Laufe ihres 20-jährigen Bestehens richtete die Schwimmabteilung des Heidmühler FC im Schortenser Aquatoll ihre Abendschwimmveranstaltung „Friesische Nacht 2006“ aus. 16 Vereine aus der Region und den Niederlanden waren der Einladung der Heidmühler gefolgt, um Pokale, Sprintmedaillen, persönliche Bestzeiten und natürlich vordere Platzierungen in zehn Einzel- sowie zwei Staffelwettbewerben zu kämpfen. Spartenleiter Fischer gratulierte seiner Vereinskameradin Nina-Cathrin Hirsch nicht nur zum Gewinn ihres Prämienlaufes, sondern auch für ihren 1000 Start. Beim Staffelrennen über 6 x 50 Meter Freistil landeten in beiden Altersklassen (200+ sowie 250+) nach spannendem Rennverlauf die Hausherren ganz vorne.

In den Altersklassenwertungen erreichten die Heidmühler Masters reichlich vordere Platzierungen. Ingegerd Millahn (AK 55) verbuchte bei vier Starts auch vier erste Plätze. Noch etwas stärker die Vorstellung von Albrecht Olonschek (AK 55), der es bei fünf Starts auf fünf Siege brachte. Eine fast identische Bilanz für Nina-Cathrin Hirsch in der Altersklasse 25, die nur über die Bruststrecke einer Konkurrentin den Vortritt lassen musste. Erste Plätze auch für Holger Buldt (AK 40): Ihm gelangen zwei Siege (Schmetterling und Rücken) sowie zwei zweite Plätze und eine Viertplatzierung. Zwei Siege auch für Beate Schortmann (AK 40), die über die Freistil- und Bruststrecke die Nase vorne hatte. Je einen Sieg gab es für Christoph Hilmer (AK 30) über die Bruststrecke, Dörte Hacke (AK 40) über die Rückenstrecke sowie Hartwig Breckwoldt (AK 65) über 100 m Lagen. Christoph und Dörte erreichten noch zwei bzw. drei zweite Plätze sowie zwei bzw. eine Drittplatzierung. Hartwig konnte noch viermal Platz

zwei erschwimmen. Klaus Depping (AK 50) sowie Klaus Ulrichs (AK 40) konnten bei allen ihren Starts hervorragende zweite Plätze erreichen, was auch Iris Isler (AK 20) zweimal (Brust und Lagen) schaffte. Isler kam im weiteren Verlauf noch zu drei Viertplatzierungen. Friedhelm Becker (AK50) konnte zweimal Platz zwei, sowie je einmal Platz drei, vier und fünf erschwimmen, während Fred Harms (AK 60) je einen zweiten und einen vierten Platz (Rücken und Freistil) erreichte.

Alle drei Pokale über die „Heidmühler Lagen“ (zwei frei auswählbare 50 m und 100 m Strecken über Schmetterling, Rücken, Brust und Kraul) gingen auch diesmal an auswärtige Teams. In der Altersklasse 100+, in der die Heidmühler diesmal nicht vertreten waren, siegte das Team der SG Weser/Ems. In der AK 140+ waren die Schwimmer vom Wilhelmshavener SSV erfolgreich und in der AK 170+ siegten die Masters aus Emden. Platz drei und Platz zwei gingen an die Heidmühler Mastersschwimmer.

Für die Finalläufe um den „Heidmühler Sprinttaler“ qualifizierten sich mit Beate Schortmann, Dörte Hacke sowie Nina-Cathrin Hirsch gleich drei HFC-Frauen zweimal. Für Iris Isler reichte es zu einer Finalteilnahme. Nachdem Schortmann im letzten Jahr bereits Sprintmedaille Nummer elf über die Freistilstrecke erkämpft hatte, folgte diesmal Nummer 12. Im Finale über 25 m Brust wurde sie jedoch knapp geschlagen und wurde Zweite. Dörte Hacke wurde Dritte. Die Heidmühler Männer spielten bei der Vergabe der Sprinttaler keine Rolle.