Schortens - Beim Moonlight-Cup der Boast-Busters Jeverland hat sich Emmanuel David in einem packenden Endspiel gegen Marvin Stöhr den Turniersieg gesichert. „Das Finale war ein echter Hingucker“, brachte es Mathias Urban nach dem Fünf-Satz-Krimi der Squasher auf den Punkt. So konnte der Franzose David erst um Mitternacht nach fünf umkämpften Sätzen (5:11, 11:6, 11:9, 5:11, 11:8) gegen seinen Vereinskameraden Stöhr die Siegerfäuste ballen.
Das Turnier war in vier Gruppen in der Fitness-World Schortens ausgespielt worden. In Gruppe A setzte sich der an Position eins gesetzte David mit drei Siegen an die Spitze. Auf Platz zwei folgten Annette Röben (Rüstersiel) und Ann-Cathrin Halm (Oldenburg). Vierter wurde Freizeitspieler Hendrik Zschoppe.
In dieser Gruppe wurde zugleich die Siegerin bei den Frauen ermittelt: Dabei setzte sich Röben (Rüstersiel) im Damen-Endspiel mit 3:0 Sätzen gegen Halm durch.
In Gruppe B gab es keine Überraschungen. Dort siegte Stöhr vor seinem Vereinskameraden Turgay Kececi und Freizeitspieler Max Mülot. In Gruppe C war es spannender. Am Ende behauptete sich der aus Kassel zurückgekehrte Nico Lassowski gegen Dieter Röben und Tim Schulte. Der Sieg in Gruppe D ging überraschend an Frank Zeh. Er hatte sich nach langer Zeit mal wieder gegen Stefan Spieß auf einem Turnier durchgesetzt.
Auch in den Platzierungsspielen ging es voll zur Sache. Im ersten Halbfinale hatte David noch souverän gegen Spieß die Oberhand behalten. Im zweiten Spiel hatte Stöhr es gegen Lassowski beim 3:1 schon etwas schwieriger.
Im kleinen Finale um Platz drei gelang Lassowski ein 3:0-Erfolg gegen Zeh. Rang fünf ging an Spieß, der Dieter und Annette Röben hinter sich ließ. Für Kececi sprang Platz acht heraus. In der Abschlussgruppe um die Plätze neun bis zwölf entschied Urban mit vier Siegen das Feld für sich, gefolgt von Schulte und Ann-Cathrin Halm. Bester Freizeitspieler wurde Mülot durch einen hart erkämpften 3:2-Erfolg (11:8, 11:8, 8:11, 8:11, 11:8) gegen Zschoppe.
Letzterer war mit insgesamt 23 Sätzen am Ende des Turniers der Akteur mit den meisten gespielten Sätzen. Alleine in den Platzierungsspielen hatte er drei Partien erst im fünften Satz verloren.
