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NWZonline.de Sport

Abstiegskampf Beim Hsv: Schotten dicht und ab ins Trainingslager

19.05.2017
NWZonline.de NWZonline 2017-05-22T07:42:40Z 280 158

Abstiegskampf Beim Hsv:
Schotten dicht und ab ins Trainingslager

Hamburg/Rotenburg Kein Lärm, viel positive Energie und keine bohrenden Fragen: In der Abgeschiedenheit der niedersächsischen Provinz sucht Markus Gisdol für seine Profis vom Hamburger SV das richtige Rezept für den Abstiegs-Showdown gegen den VfL Wolfsburg. Mit einer Mischung aus Lockerheit und Konzentration will der Bundesliga-Dino das drohende Relegations-Triple vermeiden.

„Ich versuche etwas zu lesen, was nichts mit Fußball zu tun hat, oder einen Spaziergang zu machen, bei dem man nicht so viele Leute trifft“, sagte Gisdol, bevor er in den Teambus kletterte. Negative Gedanken blendet der 47-Jährige aus. „Das sind nur Energiefresser“, sagte Gisdol. Nun sei es „die Kunst, sich von belastenden Dingen frei zu machen“.

Um 10.43 Uhr am Donnerstagvormittag brach der HSV-Tross gen Rotenburg auf, wo sich der Klub im vornehmen Ambiente des Landhauses Wachtelhof rund 30 Stunden lang auf das Endspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) einschwört. „Schotten dicht“, lautet das Motto der Hamburger vor dem so wichtigen Heimspiel.

Wie angespannt Gisdol und seine Spieler sind, machte der letzte öffentliche Auftritt deutlich. Entgegen der üblichen Gepflogenheiten wehrte der HSV-Coach jegliche Fragen zum nächsten Gegner ab. Auch wenn Gisdol betonte, dass die Hanseaten aufgrund der Tabellensituation „nur gewinnen könnten“, lastet enormer Druck auf dem Klub. Nur mit einem Sieg kann der Tabellen-16. der dritten Relegation nach 2014 und 2015 noch entgehen - den Wölfen wiederum reicht ein Punkt für den sicheren Verbleib in der Bundesliga.

Doch Wolfsburgs Trainer Andries Jonker will nicht taktieren: „Wir wissen, dass ein Punkt reicht. Die Mannschaft fühlt sich aber am wohlsten, wenn wir auf Sieg spielen.“ Doch auch der Niederländer spürt den Druck vor dieser besonderen Partie. „Das sind die Tage im Leben, die man nicht vergisst - besonders, wenn man erfolgreich ist“, sagte der Niederländer.

Hamburgs Fußball-Idol Uwe Seeler hat jedenfalls Zweifel daran, dass der HSV die erneute Relegation noch vermeiden kann. „Das wird haarig, Wolfsburg ist fast besser besetzt. Ich glaube nicht, dass der HSV im Vorteil ist“, sagte der 80-Jährige, der am Samstag wohl erstmals nach seiner Herz-Operation im Stadion sein wird.

Verzichten muss Gisdol bei seiner Rettungsaktion auf Angreifer Pierre-Michel Lasogga. Der bullige Angreifer, der dem HSV das „Endspiel“ gegen Wolfsburg durch seinen Last-Minute-Treffer auf Schalke (1:1) erst ermöglichte, fällt mit einer Adduktorenverletzung aus. Bei Außenstürmer Nicolai Müller und Regisseur Aaron Hunt gab Gisdol hingegen leichte Entwarnung. Alle Spieler außer Lasogga hätten „Blessuren, die Hoffnung machen, dass wir sie einsetzen können“, sagte er. Vielleicht hilft bei der Genesung die Wohlfühloase Rotenburg.

Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen 25 Grad wurden die HSV-Stars am Donnerstagmittag empfangen. „Es ist jetzt wichtig, ein wenig Ablenkung zu haben“, sagte Gisdol. Vor zwei Wochen hatten sich die Hamburger schon einmal nach Rotenburg zurückgezogen. Im Kellerduell gegen Mainz reichte es allerdings nur zu einem 0:0 - das würde am Samstag nicht reichen.

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