Heidkrug - „Endlich sind meine Spieler an ihre Grenzen gegangen und haben an sich geglaubt“, freute sich Darius Mandok, Trainer des Fußball-Kreisligisten VfR Wardenburg, nach dem 1:0 (0:0)-Auswärtssieg bein TuS Heidkrug.

Im ersten Abschnitt sah es allerdings noch nicht nach diesem Sieg aus, da die Platzherren zunächst das Spiel an sich rissen und mehr Spielanteile besaßen. Ein stark aufgelegter VfR-Schlussmann Benjamin Kauffeld verhinderte mit tollen Paraden einen Rückstand. Besonders bei den gefährlichen Freistößen von Heidkrugs Routinier Christian Goritz, auf dessen Gefährlichkeit Trainer Mandok besonders hingewiesen hatte, zeigte sich Kauffeld zur Stelle. Aber auch die Innenverteidigung der Gäste mit Danny Brüning und Patrick Moed ließ nichts anbrennen.

Ähnlich begann das Spiel auch nach dem Seitenwechsel, als die Gastgeber erneut drängten. Doch die Wardenburger bekamen immer mehr Selbstvertrauen in ihr Leistungsvermögen und spielten gute Konter. Auf diese Weise fiel auch das Siegtor, als sich Kilian Schrinner ein Herz nahm, nach innen zog und den Ball in den Torwinkel drosch (53.). Auch wenn die Platzherren in der Folge auf den Ausgleich drängten, besaß Wardenburg durch Janzen, Hörnlein und Schrinner weitere gute Chancen, die aber nicht genutzt wurden.

Tor: 0:1 Schrinner (53.).