Auf großer Abschiedstour in der Handball-Bundesliga der Frauen befindet sich derzeit Heike Schmidt. Die Nationalspielerin (165 Spiele/370 Tore), die bekanntlich am Saisonende ihre großartige Karriere beim VfL Oldenburg beendet, hat sich bis zum sportlichen Ruhestand in den kommenden Wochen allerdings noch viel vorgenommen. Zunächst will die 33-jährige Diplom-Ingenieurin Hochbau (Architektin) „ihrem“ abstiegsgefährdeten VfL ein solides Erstliga-Fundament bauen, dann steht sie selbst zweimal auf dem Sockel. Während „Schröder“, so ihr Markenname, am 18. Juni in Oldenburg beim WM-Qualifiktionsspiel Deutschland gegen Polen in der neuen Sportarena international Abschied nimmt, will sie sich zuvor von ihren VfL-Fans mit einer Gala verabschieden. Termin: 28. Mai. Dann will Heike Schmidt im Trikot einer VfL-Altstar-Auswahl im Spiel gegen ein Bundes-Allstar-Team vorerst das letzte Mal in der Robert-Schumann-Halle in der
Rebenstraße auflaufen. Als Trainer der „Allstars“ ist Dago Leukefeld im Gespräch, nachdem der Ex-Bundestrainer und Wunschkandidat Ekke Hoffmann nicht zur Verfügung steht.
Einen ganz starken Auftritt indes hatte schon Antje Möhrmann (41) mit ihrem Freund Phil (39) – und zwar nicht als Wischerin bei den Heimspielen der VfL-Handballfrauen, sondern im Fernsehen. In der ARD-Sendung „Das Quiz mit Jörg Pilawa“ räumte das deutsch-britische Duo einen Gewinn von 10 000 Euro ab. „Möhre“ und Phil scheiterten erst, als sie die Region Brabant nicht Belgien und den Niederlanden zuordnen konnten. Dem Fanclub aus Oldenburg war es egal, sie feierten mit den beiden Ratefüchsen im Hamburger Studio.
Als Fuchs darf auch der Ex-VfBer Hakan Cengiz bezeichnet werden. Als Spielertrainer des Tabellenzweiten der Fußball-Bezirksliga RW Damme hat der Torjäger in 17 Spielen bereits 18 Treffer erzielt. Was Erfahrung im Fußball ausmacht, beweist auch Lars Radolla. Mit 40 Jahren zählt der ehemalige VfBer noch zu den Leistungsträgern des Landesligisten TuS Syke. In der neuen Saison wird er dort wohl den Trainerposten übernehmen. Derweil traf der Ex-VfBer Henning Butt – Bruder vom Bundesliga-Keeper Jörg Butt (Bayer Leverkusen) – zuletzt gleich zweimal beim 5:2-Erfolg seines Stammvereins Großenkneten gegen Warsingsfehn in der Bezirksliga.
Großes Pech hatte Dennis Pollmann, Torhüter der Fußball-A-Junioren vom VfL Oldenburg. Beim 1:2 im Pokalspiel bei Jahn Delmenhorst zog sich der Keeper bei einem Zusammenprall mit einem gegnerischen Stürmer einen Schädelbasisbruch zu und musste ins Krankenhaus gebracht werden.
