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NWZonline.de Sport

Schwangere Olympiasiegerin feiert Sieg „zu zweit“

28.11.2016

Oldenburg Von einem Bäuchlein war noch nichts zu sehen, und auch auf dem Pferd machte Laura Tomlinson eine perfekte Figur. Die britische Mannschaftsolympiasiegerin von 2012 – zurzeit „zu zweit“ auf den Pferden unterwegs, da sie im fünften Monat schwanger ist – gewann am Sonntagnachmittag den Grand Prix Special in der Oldenburger EWE-Arena auf ihrer zehnjährigen Stute Rosalie B und sicherte sich ein Preisgeld von 3600 Euro.

„Ich habe Rosalie B noch nicht einmal ein Jahr und bin mit ihr seit Juli keinen Wettkampf mehr geritten. Von daher bin ich sehr glücklich“, erzählte Tomlinson (geborene Bechtolsheimer), die in Mainz geboren wurde, ehe es im frühen Kindesalter auf die Insel ging. 75,882 Prozentpunkte erhielt die 31-Jährige von den Richtern und landete damit vor der Schwedin Michel Hagmann (mit Happiness, 74,569) und Carola Koppelmann (mit Deveraux B, 72,490) aus Warendorf. Auf Platz vier kam Kathleen Keller (Diepholz) mit San Royal (70,118).

„Das Pferd war super konzentriert, und wir haben mehr Selbstvertrauen gehabt“, sagte Tomlinson. Am Freitag hatte sie im Grand Prix noch einige Fehler gemacht und „nur“ den zweiten Platz belegt.

Sie habe sich in Oldenburg sehr wohl gefühlt, sei zwar schon mal in der Weser-Ems-Halle gewesen, nun aber erstmals seit dem „Umzug“ in der großen EWE-Arena geritten. „Es hat Spaß gemacht, die Bedingungen sind gut. Ich bin sehr froh, nach Oldenburg gekommen zu sein“, sagte Tomlinson. Nun wolle sie im Dezember beim Heim-Weltcup in London an den Start gehen. „Danach werde ich eine Babypause einlegen und im Sommer 2017 wieder angreifen“, kündigte Tomlinson an.

In den Internationalen Dressurprüfungen hatte zuvor die Russin Inessa Merkulova dominiert. Nachdem sie am Freitag mit 77,720 Prozentpunkten schon den Grand Prix gewonnen hatte, entschied sie einen Tag später mit 81,525 Prozentpunkten auch die Grand Prix Kür auf Mister X für sich.

„Je mehr Leute klatschen, je lauter es ist, desto größer wird er“, sagte Merkulova über ihren zwölfjährigen Wallach und erklärte ihren Auftritt in Oldenburg. „Wir haben ganz in der Nähe eine Reitanlage gekauft, so dass ich mit den Pferden hier in Deutschland einen festen Standort habe und nicht für jedes Turnier 3000 Kilometer von Russland nach Deutschland fahren muss“, sagte Merkulova.

Am Sonntag startete sie dann nicht mehr im Grand Prix Special, sondern war schon auf der Heimreise nach Russland – aus gutem Grund: „In der nächsten Woche wählen wir einen neuen Präsidenten für unseren Verband.“

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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