Schwei/Berne - Die in der 2. Kreisklasse spielenden Fußballer der SG Schwei/Seefeld/Rönnelmoor haben am Freitagabend einen Prestigesieg gefeiert. Sie bezwangen den Gemeinderivalen AT Rodenkirchen in Schwei mit 5:4 (1:3). Dabei hatten sie einen 1:4-Rückstand aufgeholt. „Schöner geht’s nicht“, sagte Schweis Trainer Heinz Ullrich nach der letzten Partie beider Teams vor der Winterpause.

„Im ersten Durchgang hat uns der ATR noch den Schneid abgekauft“, meinte Ullrich. „Da fehlte uns der nötige Wille.“ Und genau das machte er seinen Spielern in der Halbzeit klar. „Nach der Pause waren wir wie ausgewechselt“, sagte er. Körpersprache, Zweikampfverhalten und Einstellung seien vorbildlich gewesen. „Die Chemie stimmt einfach, auch nach dem zwischenzeitlichen 1:4 haben wir nicht abreißen lassen. Außerdem hat der ATR kräftemäßig nachgelassen.“

Rodenkirchens Trainer Wolfgang Rohde war entsetzt. „Ich kann gar nicht beschreiben, was da passiert ist“, sagte er. Wir haben in der ersten Halbzeit richtig gut gespielt.“ Nach der Pause habe seine Elf es nicht verstanden, den Ball laufen zu lassen. „Schwei brauchte nichts machen. Die Fehler haben wir ja gemacht.

Am Sonntag holte die Reserve der Spielvereinigung Berne ihre Punkte acht, neun und zehn. Sie bezwang den FSV Warfleth in einem ansehnlichen und fairen Derby mit 4:2 (1:3). „Ich bin zufrieden“, sagte Bernes Trainer Torsten Bruns. „Wir haben eine Top-Leistung gezeigt. Die Einstellung hat gestimmt.“

Bernes Trainer hatte geahnt, dass die Zuschauer eine torreiche Partie sehen würden. „Das war mir klar. Beide Teams haben Abwehrprobleme, sind aber vorne stark.“ Dementsprechend stellte Bruns seine Elf ein. „Sie hat die Vorgaben gut umgesetzt“, sagte er.