Rodenkirchen/Seefeld - Die Kreisliga-Fußballer des AT Rodenkirchen haben am Sonntag eine unglückliche Niederlage kassiert. Das Team von Trainer Wolfgang Rohde verlor gegen den FC Zetel nach einer tollen Leistung mit 1:2 (1:1). Und auch Rodenkirchens Gemeinderivale ging leer aus: Die SG Schwei/Seefeld/Rönnelmoor verlor daheim gegen den Heidmühler FC II deutlich mit 1:4 (1:4).
AT Rodenkirchen - FC Zetel 1:2 (1:1). Die ersatzgeschwächten Gastgeber trumpften im ersten Durchgang groß auf. „Das war unser bestes Spiel seit langer Zeit“, sagte ATR-Coach Rohde. In der 27. Minute schoss Sebastian Rabe Rodenkirchen in Führung – und wie: Nach einer tollen Flanke des starken A-Jugendlichen Marvin Müller hatte er per Hacke getroffen. „Das war ein Wahnsinnstor“, meinte Rohde, dessen Mannschaft anschließend Riesenmöglichkeiten ausließ. „Wir hätten 2:0 oder 3:0 führen müssen“, sagte Rohde. Stattdessen kassierten die Gastgeber den Ausgleich. Nach einem Freistoß war dem in der Mauer postierten Mohammed Yassin der Ball an die Hand gesprungen. Den fälligen Elfmeter verwandelten die Gäste sicher (40.). „Das war Zetels einzige Chancen im ersten Durchgang“, sagte Rohde.
Nach der Pause ließen die Gastgeber ein wenig nach. Zetel spielte sich die eine oder andere gute Chance heraus. Aber auch Rodenkirchen war mehrmals gefährlich – unter anderem scheiterte Sören Maas aus zwei Metern am gegnerischen Torwart. „Ich weiß auch nicht, wie er den gehalten hat“, sagte Rohde. Und so kam es, wie es kommen musste: In der 78. Minute schlossen die Gäste einen tollen Konter mit dem Siegtreffer ab.
„Wir sind für eine gute Leistung nicht belohnt worden“, meinte Rohde. „Aber die Mannschaft macht wirklich riesige Fortschritte.“
Tore: 1:0 Rabe (27.), 1:1 Yor (40.), 1:2 Schumann (78.).
ATR: Mertins - Müller, Nordhausen, Mischa Schwarze, Luga, René Schwarze, Yassin (80. Jannek Schwarze), Maas (70. Bluhm), Rabe.
SG Schwei/Seefeld/Rönnelmoor - Heidmühler FC II 1:4 (1:4). Tor für die Kreisliga-Fußballer der SG Schwei kurz vor dem Pausenpfiff: Flemming Hardt hatte per Foulelfmeter für die Stadländer getroffen. Sven Speckels war gefoult worden. Weiteren Torjubel gab es auf Seiten der Gastgeber jedoch nicht. Heidmühler FC zeigte sich im Abschluss abgeklärter und gewann die Begegnung mit 4:1 (4:1)-Toren.
„Der Unterschied waren die Torleute“, analysierte HFC-Trainer Andreas Gentsch richtig. Während sein Keeper Mario Popken hielt, was zu halten war, unterliefen Tim Spiekermann im Tor der Hausherren schwere Stellungsfehler in der Anfangsphase, die dem HFC schon eine 2:0-Führung nach drei Spielminuten ermöglichten. Aber Spiekermann fing sich und machte noch einige Großchancen der Gäste zunichte, ehe SG-Trainer Heinz Ullrich ihn zur Halbzeit gegen Finn Pöpken auswechselte.
Spürbar war bei den Stadländern eine große Verunsicherung aufgrund der vergangenen Misserfolge. Gute Aktionen waren selten. Pech kam auch noch hinzu: Vincent Brüning (29.) traf die Torlatte. Lobenswert: In keiner Phase warfen sie die Flinte ins Korn. Sie warfen dagegen kämpferisch alles in die Waagschale. Vor allem im zweiten Durchgang kam der HFC kaum zu guten Chancen, die er wegen des beruhigenden Vorsprungs auch gar nicht mehr benötigte.
Tore: 0:1 Schneider (1.), 0:2 Tholen (3.), 0:3 Schneider (21.), 0:4 Wulff (37.), 1:4 Hardt (44., Foulelfmeter)
SG: Spiekermann (46. Pöpken), - Deharde, Speckels, Gerdes, Ostendorf, S. Ullrich, Hardt (55. Patz), Minnemann (75. Schwerweit), P. Brüning, V. Brüning (68. Scheltwort), Stellmacher
