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Friesensport Schweinebrück räumt zwei Titel ab

Wolfgang Böning

Hohenkirchen - Bei den Mannschaftsmeisterschaften des Friesischen Klootschießerverbands (FKV) in Hohenkirchen war neben den Erwachsenen (die NWZ  berichtete) auch der Nachwuchs am Start. Dabei wurden in zwölf Jugendklassen (weiblich/männlich) in den Finalbegegnungen im Straßenboßeln, die neuen FKV-Meister gesucht. Am Ende bejubelten gleich zwei weibliche Nachwuchsteams aus Schweinebrück den Titelgewinn.

Jeweils in Vierermannschaftsstärke – Hintour mit der Gummikugel, Rücktour mit der Holzkugel – waren die Mannschaften gegeneinander angetreten. Eine Ausnahme bildete die E- und F-Jugend, die nur die kleine abgedrehte Holzkugel in die Hand nahm.

Großer Teamgeist

Beeindruckend war, wie sich schon die Kleinsten zu Beginn im Kreis mit den Betreuern auf den Wettkampf einschwörten, etwa die F-Mädchen aus Südarle und Schweinebrück. Das Miteinander wurde vor dem ersten Wurf zudem mit dem Aufstellen der Kinder zum Händedruck durch die FKV-Boßelwartin Elfriede Berends gefördert.

Im Wettkampf lagen Schweinebrück und Südarle bei der Wende dann mit 32 Wurf gleichauf. Auf der Rücktour kamen die friesischen Talente aber richtig in Fahrt und benötigten für die Strecke nur noch 21 Wurf. Der Sieg fiel mit 6 Wurf Vorsprung am Ende noch deutlich aus. Die Schweinebrückerinnen kamen auf 53 Wurf und 31 Meter. Südarle aus dem Kreisverband Norden benötigte 59 Wurf und 2 Meter.

Erneut mit der Vizemeisterschaft zufrieden geben mussten sich die E-Mädchen aus Westerscheps. Ihlowerfehn siegte mit 44 Wurf und 3 Metern. Die jungen Ammerländerinnen kamen auf 50 Wurf und 33 Meter. Ihren FKV-Titel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigen konnte die weibliche Jugend D aus Torsholt. Sie durchwarf das Ziel mit 48 Wurf und 62 Metern. Der Gegner Ihlowerfehn benötigte 54 Wurf und 55 Meter.

Bei den C-Mädchen konnte man mit Neuschoo und Grabstede zwei enorm starke Nachwuchsteams beobachten. Bei der Wende führte Grabstede noch mit einem Wurf. Kurz vor dem Ziel unterlief dann den in Führung liegenden Neuschooerinnen ein Patzer. Diese Vorlage konnten die Friesländerinnen aber nicht nutzen. Grabstede (45 Wurf/14 Meter) musste sich Neuschoo (44/39) mit einem Wurf geschlagen geben.

Bei der weiblichen Jugend B kam es zur Neuauflage des Vorjahresfinales zwischen Neuwesteel und Schweinebrück. Den Ostfriesinnen gelang die Revanche gegen den Titelverteidiger mit zwei Wurf Vorsprung. Neuwesteel legte 51 Wurf und 14 Meter vor. Schweinebrück brauchte 53 Wurf und 148 Meter.

Den Meistertitel bejubeln durfte indes die weibliche A-Jugend aus Schweinebrück. Verstärkt mit Mädchen des Vorjahres-Meisterteams in der B-Jugend, ließen die Friesländerinnen gegen Victorbur nie Zweifel am Sieg aufkommen. Der Vorsprung betrug im Ziel 8 Wurf. Schweinebrück legte 46 Wurf und 86 Meter vor. Victorbur benötigte 54 Wurf und 86 Meter.

Bei den F-Jungen zeigte sich Meister Südarle total überlegen. So gelang ein Kantersieg mit 19 Wurf Vorsprung vor Westerscheps. Deutlich knapper ging es in der männlichen E-Jugend zu. Letztlich siegte Theener aus dem KV Norden mit 41 Wurf und 3 Metern, während Moorriem aus der Wesermarsch 44 Wurf und 4 Meter benötigte.

Groß war die Freude indes bei den Spohler D-Jungen. Der Vorsprung bei der Wende von 2 Wurf wurde gegen Großheide noch ausgebaut. Für die Strecke benötigten die Spohler am Ende 45 Wurf und 56 Meter. Großheide wies 48 Wurf und 87 Meter auf. Ganz eng sollte es bei den C-Jungen zugehen. Die als FKV-Vizemeister angetretenen Rutteler führten bei der Wende mit einem Wurf gegen Reepsholt. Letztlich gingen beide Teams mit 41 Wurf über die Ziellinie. Der Vorsprung für den neuen Meister Reepsholt betrug dann nur 69 Meter.

Druck von Beginn an

Bei den B-Jungen wurde Titelverteidiger Pfalzdorf seiner Favoritenrolle gerecht und bezwang Stollhamm mit 6 Wurf Vorsprung. In der männlichen Jugend A machte derweil Schirumer-Leegmoor vom ersten Wurf an Druck. Der Gegner aus Grabstede blieb an diesem Tag eindeutig unter seinen Möglichkeiten. So baute sich im Wendebereich schon ein Rückstand von 4 Wurf auf. Die Auricher benötigten insgesamt 50 Wurf und 37 Meter. Grabstede ging mit 55 Wurf und 3 Metern als Vizemeister durchs Ziel.

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