Wilhelmshaven - Beim 18. Osterschwimmfest des VfL, das nach drei Jahren Corona-Pause wieder im „Nautimo stattfand, begrüßten die Organisatoren insgesamt 179 Teilnehmer aus neun Vereinen. Höhepunkt der sechsstündigen Veranstaltung mit 485 Einzel- und 25 Staffelrennen war ein neuer Stadtrekord über 50 Meter Schmetterling. Celina Haake (Jahrgang 2007) von der SG Wilhelmshaven schlug in neuer Bestzeit von 29,88 Sekunden an.
SG Wilhelmshaven
Die Startgemeinschaft war mit 51 Aktiven vertreten und kam am Ende auf 93 Podestplätze – inklusive 57 neuer persönlicher Bestzeiten. Über einen neuen Vereinsrekord über 50 Meter Brust in 33,45 Sekunden freute sich Renke Röben. Die jüngste Starterin Lale Yildiz (gerade fünf Jahre alt) war bei ihrem Debüt mit vier Siegen überaus erfolgreich.
Weiterer Höhepunkt der Veranstaltung war die beliebte „Ostereier-Staffel“: Hier konnten sich die Schwimmer durch das Einsammeln von auf dem Boden liegenden Ostereiern, Zeitgutschriften sichern. Es siegte die zweite Mannschaft der SG mit Hannah Everts, Neele Kießlich, Laura Ortgies, Niko Omland und Mika Rae Hörig.
Mit Siegen über 4 x 50 Meter Lagen (männlich) und 4 x 25 Meter Freistil (mixed) entschieden die Nordstädter zwei weitere Staffelrennen für sich. Lobende Worte gab es für die Kampfrichter, die sich zum Teil noch in Ausbildung befinden. „Vor allem im Startbereich wurde hier sehr umsichtig und einfühlsam gehandelt, es gab keine besonderen Vorkommnisse“, sagte Stefanie Gründler, die ihren Geburtstag im „Nautimo“ verbrachte.
Zufrieden mit dem Abschneiden ihrer Schützlinge zeigten sich auch die Trainer. „Meine Wettkampf-Zwerge“ haben trotz großer Nervosität eine Superleistung gezeigt“, freute sich Ingo Mai. Kerstin Kießlich (D-Kader) lobte ihre Staffelsieger Lea Ahrends, Annika Reinke, Julius Hellmuth und Paul Folkens sowie die Erfolge von Jelka Müller. Lentje Hütter (C-Kader) hob die Zeitsprünge von Neele Wesseling und Jana Müller hervor, B-Kader-Coach Benedikt Weschenfelder notierte den Podestplatz seiner 4 x 50-Meter-Freistil-Staffel, und Yvonne Dankert (A-Kader) freute sich über das gute Comeback von Corvin Neumann.
Wilhelmshavener SSV
Weiter Früchte trägt auch die Nachwuchsarbeit des WSSV: Trainerin Garnet Thomßen sah im kindgerechten Teil (bis Jahrgang 2016) starke Auftritte von Felix Hutter, der drei Rennen mit großem Vorsprung gelang, von Ben Schomberg, der zwei Siege feierte, sowie von Mia Lafrenz, Defne Özisler, oder Linnea Sophie Hiller, die allesamt Edelmetall holten.
Auch bei den älteren Jahrgängen schnitt der WSSV – ohne seine Talente, die zeitgleich bei den Bezirksmeisterschaften im Westerstede starteten – überzeugend ab: Amelie Oldenettel gewann viermal Gold, Lotta Feus triumphierte zweimal, während sich Marius Reese einmal den gesamten Medaillensatz sicherte. Edelmetall gab es außerdem für Cedric-Noel Kallweit, Janne Thomßen, Katharina Reese, Lina Tönnies, Lana Kirchner, Karma Mostafa und Yuna Zurek.
Zum Team gehörten außerdem Malak Ahmed, Janina Reese, Jara Sofie Reiners, Felicia Reinsch und Avrin Shekho. Olaf Amelsberg und Holger Glattner waren als Schiedsrichter im Einsatz – unterstützt von den Kampfrichtern Uwe Rossmeisl, Carolin Czerwinske, Lars Wienecke und Igor Großklaus.
