Wilhelmshaven/Friesland - 221 Aktive aus 15 Vereinen beteiligten sich mit mehr als 800 Meldungen am 47. Vergleichsschwimmen des WSSV im Nautimo. Mit dabei waren unter anderem der WSSV und die SG Wilhelmshaven, die 51 Aktive – Wettkampf-Zwerge und Minis, sowie D- bis A-Kader – an den Start schickte.
Wilhelmhavener SSV
Im kindgerechten Teil, in dem der Nachwuchs bis zum Jahrgang 2016 antrat, überzeugten besonders die 2016er Mädchen: Lina Sophie Höke, Mia Lafrenz und Defne Özisler konnten sieben der neun Podestplätze aus den drei weiblichen Wettkämpfen in einem starken Starterfeld für sich beanspruchen. Bei den Jungen sorgten Ben Schomberg und Bennet Engel dafür, dass der WSSV bei den Jahrgängen 2016/2017 sechs Medaillen holte..55 Medaillen, davon 19 goldene – so lautete am Ende die WSSV-Bilanz, zu der Amelie Oldenettel (2013) und Trainerin Lina Thomßen (2001) mit je drei Siegen und Lina zusätzlich einmal Silber und Amelie einen dritten Platz das meiste Edelmetall beisteuerten. Marius Reese (2011) kam mit je zweimal Gold und Silber auf das drittbeste Ergebnis im WSSV-Team, Janne Thomßen (2009) folgte mit zwei Siegen und einem zweiten Platz.. Anneke Lescau (2015) nahm neben einer Goldmedaille drei silberne mit nach Hause, Cedric-Noel Kallweit (2012) freute sich neben seinem ersten Platz über zweimal Silber und eine Bronzemedaille. Mia Lafrenz (2016) und Lina Tönnies (2011) und Ben Schomberg (2017) bekamen je eine Medaille jeder Farbe umgehängt. Bens Bruder Florian (2008) glänzte mit je einmal Gold und Bronze. Lina Sophie Höke (2016) holte sich einmal Gold und zweimal Bronze, ebenso Mila Engel (2013). Jakob Vollmeyer freute sich über einen ersten Platz
SG Wilhelmshaven
Die Startgemeinschaft kam bei 187 Starts zu 106 Medaillen (54 Gold, 27 Silber, 25 Bronze) und schwamm zu 97 Bestzeiten. Erfolgreichste Teilnehmer waren Philipp Esch, Niko Omland, Renke Röben, Celina Haake mit jeweils fünf ersten Plätzen bei fünf Starts; Lea Arends holte sich in ihren vier Rennen jeweils die Goldmedaille. Bei den „Jüngsten“ die im kindgerechten Teil antraten, gab es teils enorme Zeitverbesserungen. So steigerte sich Friederika Heimburg (2016) über 25 m-Rücken um 14,31 Sekunden, Mika Schröter (2017) verbesserte sich auf gleicher Strecke sogar um 37,15 Sekunden. Als jüngste Teilnehmerin des gesamten Wettkampfs schickte Trainer Ingo Mai die erst sechsjährige Lale Yldiz ins Wasser: „Lale ist zweimal an den Start gegangen und hat beide Rennen gewonnen und sich über 25m Freistil sogar noch um 14,02 Sekunden gesteigert. Ich bin insgesamt sehr zufrieden, denn trotz aller Nervosität beim zweiten Wettkampf in ihrer noch jungen Karriere, haben es alle meine „Zwerge“ ganz toll gemacht. Einige haben sich auch in neuen Disziplinen ausprobiert, das freut mich als Trainer natürlich besonders.“ Bei den „Größeren“ verbesserten sich Luisa Zimmermann (2005/ 13,58 Sek.) über 100 m Lagen, Jonte Gösta Becker (2014/11,53 Sek.) und Emilia Bredow (2012/ 11,41 Sek.) über 50 m Freistil am meisten. Die weibliche 4 x 50 m-Lagen-Staffel (Neele Kießlich, Celina Haake, Lea Hecker und Feenja Hütter) sicherte sich in 02:30;56 Minuten den ersten Platz. Kießlich freute sich insgesamt nach einer gewissen Durststrecke über vier erste sowie einen dritten Platz. Alle Übungsleiter waren überaus angetan von den Leistungen ihrer Schützlinge. Kerstin Kießlich, die gemeinsam mit Heike Hiller für die Minis und den D-Kader zuständig ist: „Alle haben ihre Meldezeiten verbessert und ganz tolle Ergebnisse erzielt. Wir hatten drei Wettkampfneulinge dabei, die es trotz aller Nervosität super gemacht haben.“ Ebenso gute Leistungen und hohe Motivation ihrer Schwimmer sah C-Kader Trainerin Lentje Hütter: „Ich bin mit den Ergebnissen meiner sieben Schwimmer sehr zufrieden. Das Training der letzten Wochen hat sich heute bezahlt gemacht.“ Ein gelungenes Debüt im B-Kader feierten mit jeweils einem ersten Platz Joshua Trenkel und Luca Schröter.
Heidmühler FC
Mit 14 Aktiven war auch der Heidmühler FC beim WSSV-Schwimmfest vertreten. Und das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Bei 43 Sprüngen vom Startblock in zehn Disziplinen erreichte die Mannschaft 28 neue Bestzeiten; insgesamt wurden 26 Podiumsplätze errungen. Über perfekte Ergebnisse konnten sich Hanna Onken (Jahrgang 2012), Rieke Hartmann (Jg. 2011) und Maximilien Harms (Jg. 2010) freuen. Die beiden Schwimmerinnen beendeten den Wettkampf mit Bestzeiten über alle gemeldeten Strecken. Maximilian Harms wiederum führte seine Siegesserie fort und platzierte sich bereits zum dritten Mal in Folge ausschließlich an vorderster Stelle seines Jahrgangs. Die Jüngsten, Leonardo Stöber (Jg. 2017), Luna Stöber (Jg. 2016) und Robert Kaufmann (Jg. 2016) verbesserten sich erneut deutlich in den zwei Wochen seit ihrem letzten Wettkampf. Mit Spannung verfolgte die Gruppe außerdem den Einsatz der Schwestern Finja (Jg. 2015) und Emma Künken (Jg. 2010). Finja Künken trat erstmals an, ließ sich aber dank guter Vorbereitung durch ihre Trainer nichts anmerken. Mit ihr hat die Schwimmsparte ein weiteres motiviertes Mitglied gewonnen. Ihre Schwester Emma Künken wiederum machte in der 4 x 50 m- Lagen-Staffel auf sich aufmerksam, als sie über die Teilstrecke 50 m-Brust den Rückstand ihres Teams deutlich verkürzte. Dabei übertraf sie noch ihre persönliche Bestzeit um 1,5 Sekunden und sicherte der Mannschaft den zweiten Platz.
