Sedelsberg - Gewinner des Dorfpokalschießens der Damenschießgruppe Sedelsberg ist „Skat 90“, eine Männer-Skatrunde aus Sedelsberger und Esterweger Freunden, die das diesjährige Dorfpokalschießen mit 199 Ringen für sich entscheiden konnte. Riesengroß war die Freude über den Sieg, und so nahm Mannschaftsführer Ewald Memering den erstmals ausgeschossenen Wander-Dorfpokal aus den Händen der Damensportleiterin Dagmar Borchers-Kleimann entgegen.

Die „Dulty`s“ aus Sedelsberg mussten sich am Ende knapp geschlagen geben und mit 197,6 Ringen mit Platz zwei Vorlieb nehmen. Den dritten Preis im Dorfpokalschießen holte sich die Mannschaft „Süpl“ um den Schützenvereinsvorsitzenden Eugen Plum.

Sehr erfreut zeigten sich der Vereinsvorsitzende Plum und Damensportleiterin Borchers-Kleimann bei der Siegerehrung darüber, dass das Dorfpokalschießen nach der Flaute im vergangenen Jahr mit zwölf Mannschaften wieder einmal sehr gut angenommen wurde. 21 Mannschaften mit insgesamt 84 Schützinnen und Schützen waren an den Start gegangen und hatten um Ringe und Pokale gekämpft. „Die Beteiligung ist unheimlich gut“, freute sich die Damensportleiterin, wenngleich sie auch deutlich machte, dass die Beteiligung der Sedelsberger Vereine und Firmen noch erheblich besser sein könnte.

Plum lobte zudem die tollen Schießergebnisse. Er freute sich, zu dem Schießen auch den amtierenden Schützenkönig Andre Thien mit Königin Anke Fugel, den amtierenden Schützenkaiser Franz Averbeck mit Kaiserin Elsbeth sowie den Silberkönig Reinhard Dultmeyer willkommen heißen zu können. Plum dankte der Schießaufsicht mit Norbert Neitzel und Josef Stadtsholte, der Standaufsicht mit Maike und Anke Plum sowie dem Theken-Team für die mühevolle Arbeit.

Das Dorfpokalschießen wurde in der Disziplin Luftgewehr Auflage ausgeschossen, wobei die jeweils vier Schützen eines Teams keine Probeschüsse abgeben durften und alle Schützen ihre fünf Wertungsschüsse mit den gleichen Gewehren abgaben. Eigene Gewehre waren bei diesem Schießen nicht zugelassen.

Platz vier belegte das Team „Querschießer“mit 195,2 Ringen vor „Elli Pelli Sedelsberg“ mit 194,6 Ringen und BBM 7 mit 194,4 Ringen – ebenso wie das Team von Kaiser Franz, das mit ebenfalls 194,4 Ringen abschnitt. In geselliger Runde wurde nach der Preisverleihung gefeiert.