Vor drei Jahren übernahm der Caritas-Verein Altenoythe das ehemalige Feuerwehrhaus in Scharrel, um darin mit dem Meyer Hof eine weitere Einrichtung zur beruflichen Förderung und Integration von Jugendlichen und jungen Menschen ohne Schulabschluss auf den allgemeinen Arbeitsmarkt unterzubringen. Damals wurde im Feuerwehrhaus in Scharrel vom Caritas Verein Altenoythe im Auftrag und enger Kooperation mit der Agentur für Arbeit der erste Ausbildungsjahrgang zum Gartenbaufachwerker eingerichtet. Jetzt haben die ersten fünf Auszubildenden nach erfolgreicher Abschlussprüfung ihre Ausbildung beendet und konnten bei einer Feier im Dorfkrug in Scharrel ihre Gesellenbriefe entgegennehmen. Ralf Sinnigen und Ludger Rohe als Leiter der Sozialen Werkstätten bescheinigten den jungen Gesellen, dass sie nicht nur den Grundstock für das weitere berufliche Leben, sondern auch zu erwachsenen Menschen und zu Persönlichkeiten gewachsen und gereift seien.
Ein Wiedersehen gab es jetzt in Scharrel für Ehemalige, die vor 50 Jahren aus der Landwirtschaftsschule „Hauswirtschaft“ in Friesoythe entlassen wurden. Die Schülerinnen, die damals aus den Gemeinden des Alten Amtsbezirks Friesoythe, die Landwirtschaftsschule in Friesoythe besuchten, sind nahezu alle in der Umgebung geblieben. Von den ehemals 24 Schülerinnen waren 19 nach Scharrel zum Klassentreffen gekommen. Besonders erfreut waren die Schülerinnen, dass auch ihre damalige Klassenlehrerin Marlies Brockmann eigens aus Meppen zu diesem Treffen angereist war. Schwester Agnes Limbeck, die als Missionsschwester in Südafrika tätig ist, hatte die weiteste Anreise zu diesem Klassentreffen gehabt. Organisiert hatten Elfriede Thoben, Maria Hermes und Christel Kolbeck das Wiedersehen. Spontan hatten die Klassenkameradinnen zu einer Spendenaktion noch für Schwester Agnes Limbeck aufgerufen und so konnten sie ihr am Ende des Schülertreffens eine stattliche Summe für die Missionsarbeit in Südafrika überreichen.
Großer Erfolg für die Mannschaft von Hüllen. Bei der ersten Sedelsberger Sägemeisterschaft im Rahmen des Dorffestes belegte das Team mit Johannes Huhsmann, Mathias Hanneken und Michael Kempe den ersten Platz. Zahlreiche Schaulustige säumten die Bühne im Festzelt, um den Wettkampf um die „schnellste Säge“ der Bauerschaften Kolonie, Hüllen, Fermesand und Sedelsberg zu erleben. Da die Mannschaft „Dorf“ nicht anwesend war, sprang eine Mannschaft des Bürgervereins als Ersatz ein. Nach spannendem Kampf belegte das Team aus Fermesand den zweiten Platz vor den Sägern des Bürgervereins, die als Außenseiter in den Wettkampf gestartet waren. Achtbar gekämpft, doch leider nur den vierten Rang belegten die Kolonisten.
