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Friesensport Frauen III aus Grünenkamp holen Titel

Wolfgang Böning

Seefeld - Spannende Wurfduelle haben sich am Wochenende die besten Boßel-Mannschaften des Klootschießer-Landesverbandes Oldenburg (KLVO) bei den Landesmeisterschaften im Kreisverband Butjadingen geliefert. Ermittelt wurden dabei an zwei Tagen auf drei Strecken nahe Seefeld die neuen Titelträger in 18 Altersklassen. Den einzigen Titel aus friesischer Sicht holten bei den Erwachsenen Grünenkamps Frauen III. Im Vorjahr hatten in dieser Altersklasse noch der Boßlerinnen aus Schweinebrück ihr Meisterstück bejubelt.

Männer

Bei den Männern II sah es zur Wende bei nur einem Wurf Unterschied nach dem erneuten knappen Zweikampf zwischen Westerscheps und Grabstede aus. Im Ziel aber herrschten klare Verhältnisse mit dem Sieg des Titelverteidigers Westerscheps mit 94 Wurf. Vizemeister Grabstede benötigte 102 Wurf. Die Ammerländer hatten vor allem mit der Gummikugel (45) richtig Gas gegeben und einen Vorsprung von 6 Wurf herausgeholt. In der Holz lagen die Schepser (49) mit 2 Wurf vorn. Spohle (108) freute sich über die Bronzemedaille.

Medaillen-Bilanz

79 Mannschaften (Vorjahr: 87) waren bei den Landesmannschaftsmeisterschaften am Start: 30 männliche und 23 weibliche Jugendteams. Hinzu kamen elf Mannschaften bei den Frauen II bis IV sowie 15 Seniorenteams bei den Männern II, III und V.

Aus 13 Vereinen und einer Spielgemeinschaft kommen die neuen Landesmeister. Erfolgreichster Verein war Kreuzmoor mit drei Titeln sowie zweimal Silber und einmal Bronze. Zwei Titel bejubelten Moorriem (auch 1 Silber/1 Bronze) sowie Ruttel. Über je einen Titel freuten sich Leuchtenburg, Spohle, Westerscheps, Schweewarden, Schweinebrück, Grünenkamp, Delfshausen, Mentzhausen, Rosenberg, Torsholt und die SG Moorriem/Salzendeich.

Die inoffizielle Medaillenwertung der Kreisverbände sah in der Vorsaison die Friesische Wehde mit sechsmal Gold auf Rang eins vor Stadland (5). Diesmal setzte sich Stadland (8 Gold/3 Silber/3 Bronze) deutlich ab, gefolgt von der Friesischen Wehe (3/8/3), Waterkant (3/5/5), Ammerland (3/1/3) und Butjadingen (1/1/4).

Auch die Männer III traten mit zwei Gruppen an. Dabei besaß Titelverteidiger Reitland auf der Olympiastraße großen Heimvorteil. Die Reitlander sind in dieser Altersklasse zudem besonders erfolgreich und holten seit 2009 neun Titel. Doch diesmal reichte es nicht ganz.

In einem im Boßelsport seltenen „Foto-Finish“ hatte Kreuzmoor am Ende ebenfalls bei 98 Wurf mit nur einem Meter Vorsprung die Nase vorn. Die glücklichen Kreuzmoorer hatten zusätzliche 136 Meter erzielt, Reitland kam auf 135 Meter. Umgerechnet betrug der Unterschied pro Wurf die nicht zu messende Differenz von einem Zentimeter. Kreuzmoor war mit der Holz (51) einen Wurf besser als die Reitlander. In der Gummi war der Vizemeister (46) einen Wurf besser.

Schweewarden (104) benötigte sechs Wurf mehr und holte Bronze. Dahinter reihten sich Schweinebrück (106) und Langendamm/Dangastermoor (113) ein.

Bei den Männern V war zwischen Platz eins und zwei der letzte Wurf entscheidend. Neuer Landesmeister wurde Leuchtenburg mit 49 Wurf und 40 Metern. Der Titelverteidiger Spohle (49 Wurf/10 Meter) holte Silber vor Altjührden/Spohle (53). Fünfter wurde Hohenkirchen (60).

Frauen

Bei den Frauen II war Kreuzmoor, angetreten mit zwei Landesliga-Werferinnen aus der Hauptmannschaft, mit 43 Wurf klar das Maß der Dinge. Zweiter wurde Schweinebrück (48). Im Ringen dahinter erkämpfte sich Leuchtenburg (51) Bronze, dicht gefolgt von Spohle (52) und Titelverteidiger Reitland (52).

Neuer Meister bei den Frauen III wurde Grünenkamp (55), gefolgt von Kreuzmoor (57) und Schweewarden (58). Bei den Frauen IV holte sich der Seriensieger und Titelverteidiger Delfshausen (45) die nächste Goldmedaille ab. Silber ging an den FKV- Meister von 2017 aus Spohle (47). Bronze gewann Fedderwardersiel (57).

Die jeweiligen Landesmeister werfen nun kommendes Wochenende (4./5. Mai) erneut in Seefeld um die FKV-Meisterschaft gegen die Siegerteams des Landesverbandes Ostfriesland. Mit dabei ist dann aus Spohle auch der Landesmeister der Männer IV, der im Punktspielbetrieb ermittelt wurde.

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