SEEFELD - Der Nachwuchs soll künftig mehr in das Vereinsleben mit eingebunden werden. Dazu sollen einige interessante Aktionen beitragen.

von beatrix schulte

SEEFELD - Für ihren selbstlosen Einsatz für den Schützenverein Seefeld wurden während der Jahreshauptversammlung im Schützenhaus jetzt einige Mitglieder mit und ohne Ehrenamt vom Vorsitzenden Henning Belitz ausgezeichnet. Christa Ankermann, Erika Büsing, Annemarie Karau, Ulrike Luther, Anne Petershagen, Elfriede Schmidt, Marianne Schmidt, Gerold Bolles, Holger Dieckmann und Thomas Schiller bekamen als Dankeschön ein Präsent überreicht.

Gemäß Jahresrückblick war 2006 für die Seefelder Schützen ein ruhiges aber erfolgreiches Jahr. Aus sportlicher Sicht gab es einige schöne Erfolge zu vermelden wie etwa die guten Plätze bei den Rundenwettkämpfen, Kreismeisterschaften und Bezirksmeisterschaften. Unter anderem wurde die Mannschaft Seniorinnen II Rundenwettkampfsieger in der Disziplin Luftgewehr Auflage. In der Schützenklasse gewann die Mannschaft der Sportpistolenschützen bei den Kreismeisterschaften den Titel. Junior Nico Ostwald konnte sich für das Finale in der Disziplin Luftgewehr Freihand qualifizieren und sicherte sich den 4. Platz.

Im laufenden Sportjahr wird der Vorstand des SV Seefeld in Zusammenarbeit mit seinem engagierten Festausschuss und den Mitgliedern versuchen, neue Wege einzuschlagen. Kinder und Jugendliche sollen durch interessante Aktionen motiviert werden, sich mehr am Vereinsleben zu beteiligen, kündigte Henning Belitz an. Hier habe sich der Schützenverein einiges vorgenommen.

Das Schützenfest 2006 sei wieder eine gut besuchte Veranstaltung gewesen, bemerkte der Vorsitzende. Besonders gut wurde die Kasperlevorstellung am Sonnabendnachmittag von den Kindern angenommen. Erstmalig hatten die Kinder die Möglichkeit auch hinter die Bühne zu schauen und sich als Puppenspieler zu versuchen.

Nicht so gut reagierten die Dorfbewohner auf den Aufruf, dass Dorf anlässlich des Schützenfestes zu schmücken. Dies müsse wohl noch einmal wiederholt werden, damit ein „Gewöhnungseffekt“ einsteht, meinte Henning Belitz. Der Schützenverein wünscht sich für das Schützenfest 2007 mehr Beteiligung der Dorfbevölkerung.