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Spielefest Den Pfeil nie zu früh oder zu spät loslassen

Beatrix Schulte

SEEFELD - Fast doppelt so viele Teilnehmer zählte die Vereinsgemeinschaft Seefeld bei ihrer Ferienpass-Aktion als vor einem Jahr. 62 Kinder starteten auf und vor dem Sportplatz, darunter viele nachgemeldete. Udo Lienemann, Vorsitzender des Turnvereins Seefeld und Organisator des Spielefestes, zeigte sich mit der Resonanz sehr zufrieden.

Mit Planwagend durchs Dorf

Die Kinder bekamen eine Laufkarte in die Hand und erkundeten damit zehn Stationen, die die Seefelder Vereine aufgebaut hatten. Zu einer Planwagenfahrt durch den Ort lud der Bürgerverein Augustgroden ein.

Eine völlig neue Erfahrung war für viele Kinder das Bogenschießen beim Schützenverein. An zwei Schießständen lernten die Kinder unter Anleitung die komplizierte Technik kennen. Die Bögen hatten sich die Schützen beim befreundeten Verein in Burhave ausgeliehen. Anleiter waren Birgit Berndt, die auch für das Bogenschießen zuständige Schießsportleiterin beim Schützenverein Abbehausen, die in Seefeld wohnt, und der Vorsitzende des Schützenvereins Seefeld, Henning Belitz.

„Das Schwierigste ist, den Pfeil zum richtigen Zeitpunkt loszulassen“, sagte Birgit Berndt den Kindern. Zudem sind für diese Sportart Konzentration, Ausdauer und Koordination erforderlich.

Der sechsjährige Ben Sanders jedenfalls fand das Bogenschießen toll und hatte das Glück, auch gleich zweimal die Ringe zu treffen, was schon schwer genug war. Zuvor hatte ihm Henning Belitz genauestens die richtige Fußstellung, die Armhaltung und das Zielen gezeigt.

Lustig wurde es am Stand der Seefelder Landfrauen, die sich in jedem Jahr ein Thema aussuchen, das sich mit Lebensmitteln beschäftigt. „Rund um die Kartoffel“ lautete das Motto, bei dem die Kinder Sackhüpfen, Eierlaufen und einen Slalom bewältigten, bevor sie erraten mussten, welche Lebensmittel aus Kartoffeln hergestellt werden. Als Lohn gab es eine kleine Tüte Chips.

Der Seefelder Fanfaren- und Spielmannszug hatte sich einen Parcours ausgedacht, der sich im weitesten Sinne mit Musikinstrumenten beschäftigte. Da musste ein Ei auf einem Mundstück balanciert werden, ein Stab-Limbo getanzt werden oder ein Memory-Spiel gelöst werden. Außerdem sollte aus einer Naturtrompete von 1967 ein Ton gezaubert werden, egal welcher.

Löschen wie die Feuerwehr

Mit der Wasserspritze konnten die Kinder beim Stand der Freiwilligen Feuerwehr einen Löschangriff starten und dabei eine Wassersäule befüllen. Einen Einblick in ihre Sportarten gewährten auch die Tennis-, die Fußball- und die Taekwon-Do-Sparte des Seefelder TV, die jeweils eine Aktion anboten. Zum Weideboßeln hatte der Klootschießer- und Boßelverein Seefeld eingeladen.

Zur Stärkung gab es für die Kinder eine heiße Bratwurst und ein kaltes Getränk. Auch die Eltern konnten sich bei Kaffee, Kuchen und Bratwurst die Zeit vertreiben.

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