Hude - Im zweiten Versuch klappte es mit dem Modellflug beim Luftsportverein Hude (LSV). Wegen Unwetters hatten die Modellflieger ihre Ferienspaßaktion Ende Juni um eine Woche verschieben müssen. Am Nachholtermin flogen nun aber auf dem Modellflugplatz am Gerd-Achgelis-Weg in Hude die selbstgebauten Wurfgleiter aus Holz.
„Leider haben wir diesmal nur vier Ferienpassteilnehmer bei uns, aber das mag an dem verschobenen Termin liegen“, mutmaßte Matthias Trosin, früherer Jugendwart des Modellbauvereins. Das tat aber dem Eifer der teilnehmenden Ferienkinder keinen Abbruch. Schnell bastelten sie im Vereinshaus auf dem Modellflugplatzgelände die Wurfgleiter zusammen.
Wer damit fertig war, dem stellten Paul Hinrichts (15) und Tobias Trey (12) das Steuern eines virtuellen Flugmodells am Computer vor. Ohne gleich Bruch zu landen, konnten erst einmal die Grundlagen des Fliegens geübt werden.
So gebrieft stand dann auch noch das Schulungsfliegen für die jungen Teilnehmer an. Lehrer und Schüler haben dabei ein Schulungsflugzeug des Vereins gesteuert. Jederzeit konnte der Lehrer eingreifen, wenn der Schüler einmal nicht die richtigen Befehle an den Flieger über die Funkfernbedienung gab.
Rund 100 Mitglieder zählt der LSV Hude. „Davon sind 75 Modellflieger. 25 starten aber auch mit einem echten Segelflugzeug von Ganderkesee. Das ist eine Besonderheit unseres Vereins“, stellte Trosin heraus.
