Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

Manfred-Feye-Pokal Seriensieger gibt sich keine Blöße

Fritz Kreyenschmidt

Altenoythe - „Unser diesjähriges Manfred-Feye-Gedächtnispokalschießen ist von Rekorden geprägt“, stellte Zugführer Hans Tholen bei der Siegerehrung des Pokalschießens, das vom II. Zug des Altenoyther Schützenvereins organisiert wurde, freudig fest. Mit 77 Schützen gab es die bisher höchste Beteiligung. Der I. Zug stellte in diesem Jahr mit 13 Schützen seine bislang stärkste Beteiligung. Dass somit die Ergebnisse von insgesamt 65 Schützen in der Endabrechnung zählten, hatte es auch noch nicht gegeben. Alle Züge sowie die Damenschießgruppe erreichten weit über tausend Ringe, auch das ist ein Novum in der Geschichte des Pokalschießens. Damit ist auch die Gesamtzahl von insgesamt 6135 erzielten Ringen ein Rekord, und zudem stellte die Damenschießgruppe mit 18 Schützinnen erstmals die stärkste Gruppe.

Zweimal 100 Ringe

Am Ende hatte der II. Zug das Schießen mit 1249 Ringen für sich entscheiden und den Titel erfolgreich verteidigt. Der II. Zug, stets Ausrichter des Pokalschießens, konnte den Pokal mit nur drei Ausnahmen – in den Jahren 2004 und 2012 gewann die Damenschießgruppe den Wettbewerb und 2010 der III. Zug – seit 1997 gewinnen. Tholen verwies darauf, dass diese Siegesserie im Schützenverein einmalig sei.

Der Zugführer dankte Vereinsschießmeister Andreas Tholen und dem Zugschießmeister Gerd Timmermann für die Durchführung des Wettbewerbs und zollte allen Akteuren für den fairen und disziplinierten Wettkampf ein großes Lob. Die hervorragenden Schießergebnisse wertete er als Ausdruck des hohen Leistungsstandards der Altenoyther Sportschützen. Zwei Schützen hätten mit 100 Ringen das Traumergebnis erzielt und vier weitere mit 98 und 99 Ringen daran gekratzt. Pokalstifter Jens Feye überreichte den Wanderpokal unter großem Jubel der Schützen des II. Zuges an den Mannschaftsführer Hans Lübbers.

Die 13 besten Schützen jeder Mannschaft kamen in die Wertung. Teilnahmeberechtigt waren alle Schützen des Vereins. Geschossen wurde in der Disziplin Luftgewehr. Mit nur drei Ringen Vorsprung konnte der II. Zug seinen stärksten Konkurrenten, den IV. Zug (1246 Ringe), auf den zweiten Platz verweisen. Die Damenschießgruppe sicherte sich mit 1242 Ringen den dritten Platz vor den Männern des III. Zug (1213 Ringe) und dem I. Zug (1185).

Schnüre und Eicheln

Zusätzlich zum Pokal wurden auch Schnüre und Eicheln ausgeschossen. Für die Zugbesten, sofern sie noch nicht ausgezeichnet waren, gab es Plaketten. Erfolgreich waren hierbei: Silberne Schnur: Michael Tiedeken (I. Zug/97 Ringe); Silberne Eichel: Bernfried Pundt (III. Zug/100); Grüne Schnur: Henning Dumstorff (II. Zug/98); die Grüne Eichel sicherte sich Ruth Luttmann (Damen/100). Die Zugbesten, sofern sie noch keine Auszeichnung erhielten, wurden mit einer Plakette geehrt: Heinz Einhaus (I. Zug/97), Norbert Block (II. Zug/99), Heiner Norrenbrock (III. Zug/ 98), Hubert Cloppenburg (IV. Zug/99) und Adele Waterkamp (Damenschießgruppe, 99).

Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Die Mitglieder vom BSV Kickers Emden stimmen am Donnerstagabend für die Ausgliederung der ersten Herren in eine GmbH.

POSITIVES VOTUM Mitglieder geben Grünes Licht für die Kickers-Emden-GmbH – Rießelmann spricht von „Happy End“

Lars Möller
Emden
Stellten die Ausweitung des Konzeptes „Wilhelmshaven sicher“ auf den Busverkehr der Stadtwerke-Verkehrsgesellschaft vor: (v.li.) Frank Rademacher (Geschäftsführer Stadtwerke-Verkehrsgesellschaft Wilhelmshaven), Polizeidirektor Heiko von Deetzen, Projektleiter und Polizeihauptkomissar Tim Bachem und Oberbürgermeister Carsten Feist.

POLIZEIPRÄSENZ IM BUSVERKEHR Hausrecht der Polizei stärkt ab sofort Sicherheit in Bussen

Lutz Rector
Wilhelmshaven
Kommentar
Klimaaktivisten der Gruppe „Fridays for Future“ in Saarbrücken werfen Bundeskanzler Scholz vor, bei seinem Besuch in der vom Hochwasser betroffenen Region und in seiner Ansprache „die Klimakrise fahrlässig ausgeblendet“ zu haben.

UMWELTPOLITIK Durch mehr Klimaschutz gibt’s nichts zu verlieren

Jana Wolf Büro Berlin
Eine junge Lehrerin schreibt Mathematikaufgaben an eine Schultafel. Niedersachsen will 390 Schulen im Land nach Sozialindex stärker fördern.

NEUES PROGRAMM FÜR 390 SCHULEN Wie Niedersachsen mehr Bildungsgerechtigkeit herstellen will

Stefan Idel Büro Hannover
Hannover
Lara und Philipp Schumacher wollen gemeinsam mit ihren drei Kindern ein neues Leben auf Mallorca beginnen. Dafür bereiten sie seit Jahren alles vor – und der letzte, mehrmonatige Aufenthalt vor der Auswanderung begann mit einem herben Rückschlag.

BETROGEN UND ENTTÄUSCHT Emder Familie kämpft nach Betrug auf Mallorca um ihren Traum

Aike Sebastian Ruhr
Emden