Oldenburg - 1:2 und 2:5 gegen den HSC, 1:7 und nun 2:3 gegen Armina: Die Oberliga-Fußballer des VfL Oldenburg haben unter der Woche auch das vierte Kräftemessen in dieser Saison mit einem Team aus Hannover verloren. Diesmal kassierte das Team von Trainer Lasse Otremba aber eine unglückliche und überaus unverdiente Niederlage.
„Wir waren die klar bessere Mannschaft und hätten schon vor dem 0:1 zwei Tore machen müssen“, ärgerte sich Otremba, während sich sein Gegenüber Zan Semir freuen durfte: „Wir hatten das nötige Spielglück. Oldenburg hätte mit einer klaren Führung in die Pause gehen können“, meinte der Arminia-Coach.
Tim Janßen (3. Minute), Mathias Comes (4.) und Luca Mittelstädt hatten (12.) Chancen auf eine Führung für die Platzherren (jetzt 29 Spiele/47 Punkte/7. Rang) nicht genutzt, ehe das Schiedsrichtergespann den Gästen (29/36/11.) das erste Tor schenkte. Als der Armine Yannick Bahls im Duell mit Carsten Abbes im Strafraum zu Fall gekommen war, entschied Unparteiische Anke Hölscher auf Hinweis ihres Assistenten auf Elfmeter. „Sehr fragwürdige Entscheidung“, meinte sogar Semir später. „Bahls traf mich am Knie und fiel dann hin“, beschrieb Abbes die Szene, nach der David Lucic sicher vom Punkt traf (18.).
Moritz Brinkmann erzielte nach einen Arminia-Blackout das 1:1 (26.), ehe Sven Lameyer einen Foulelfmeter zum 2:1 des VfL verwandelte (33.). „Nach der Pause haben wir dann konsequenter verteidigt“, sagte Semir, dessen Team durch Jovan Hoffart (45.+2) und Luis Prior Bautista (59.) zum glücklichen Sieg kam, während der VfL seine Chancen weiter nicht nutzte.
