Sillenstede - Schritt für Schritt geht die Modernisierung der Vereinsanlagen des TuS Sillenstede voran. Jüngstes Beispiel für den Tatendrang aktiver Vereinsmitglieder: Die Erneuerung der Barrieren rund um den A-Platz an der Jeverschen Landstraße.
Ein Team, bestehend aus Karl Eilts, Kai Schaffranek, Thomas Kuhnert, Mathias Heybl und Florian Donat, ersetzte die alte hölzerne Begrenzung auf insgesamt 165 Metern Länge durch eine wetterbeständige Aluminiumkonstruktion nach heutigem Sportplatzstandard. Gespart wurde nicht nur durch die Eigenarbeit: Künftig entfallen zudem die hohen Instandhaltungskosten von mehreren hundert Euro jährlich für die Holzumrandung.
In Infrastruktur investiert
Ebenfalls in Feierabendarbeit wurde der Sanitärbereich des neuen Trakts im Vereinsheim erneuert. „In den vergangenen Jahren haben wir nicht nur viel Arbeit und Zeit in die Nachwuchsarbeit gesteckt, sondern auch in die Infrastruktur, denn eine moderne und ansprechende Sportanlage ist für die Zukunft von großer Bedeutung, gerade im Bezug auf den kommenden Großkreis“, sagt Sparten- und Jugendleiter Florian Donat.
Der Bau der Flutlichtanlage wurde genauso in Eigenregie durchgeführt wie die Renovierung und Sanierung des Vereinsheims, Pflasterarbeiten am Außengelände oder das Beseitigen von Sturmschäden.
„Jetzt planen wir noch eine Erneuerung des Carportdachs und eine Verbindung zwischen diesem und der Blockhütte sowie eine Erneuerung der Mannschaftskabinen des A-Platzes“, berichtet Kai Schaffranek, der als Bauleiter fungiert.
Danach wollen die Aktiven des TuS Sillenstede sich voll und ganz auf das Großprojekt Kunstrasenplatz Sillenstede konzentrieren. Auch dabei kann Donat auf die Unterstützung vieler ehrenamtlicher eifriger Köpfe und helfender Hände zählen.
Warten auf Kunstrasen
Schon seit mehr als zehn Jahren wünscht sich der TuS Sillenstede einen Kunstrasenplatz – denn immer wieder müssen Spiele und Training ausfallen, weil die beiden Naturrasenplätze wegen Nässe nicht bespielbar sind. Rund 270 Mitglieder zählt die Fußballsparte, 14 Mannschaften sind im Spielbetrieb.
Im Februar hatte der TuS deshalb seinen Wunsch nach einem Kunstrasenplatz im Schortenser Ausschuss für Schule, Jugend und Sport vorgetragen. Doch bis die Stadt sich den Bau leisten kann, wird es noch einige Jahre dauern: Die erwarteten Kosten von 662 000 Euro sind in der Finanzplanung bis 2021 nicht vorgesehen.
Daher soll weiter geprüft werden, mit welchen Maßnahmen der vorhandene Platz verbessert werden kann.
