Sillenstede - „So sehr uns alle die Coronakrise in vielerlei Hinsicht belastet, so engagiert arbeiten wir gemeinsam an Lösungen aller Probleme. Dabei verlieren wir die Wiederaufnahme des Sportangebots, die Sanierung der Turnhalle und vor allem unser Kunstrasen-Projekt nicht aus den Augen.“ Das berichtet TuS-Vorsitzender Florian Donat.
Zum Bedauern der Sillensteder sind schon zwei Crowdfunding-Aktionen der Pandemie zum Opfer gefallen, die das Projekt Kunstrasen wieder in die Köpfe und in die Öffentlichkeit bringen sollten, so Donat. Zwei Aktionen zu Ostern und zum 1. Mai konnten wegen der Kontaktbeschränkungen nicht durchgeführt werden.
Voraussichtlich werden 2020 auch die vielen weiteren Aktionen dem Virus zum Opfer fallen. Dennoch gibt sich Donat kämpferisch: „Wir arbeiten im Hintergrund weiter und freuen uns, dass wir von der LzO Regional-Stiftung bedacht wurden. Durch die finanzielle Unterstützung konnten zwei neue Spielerkabinen erworben werden, die die mehr als in die Jahre gekommenen alten Kabinen des A-Platzes ersetzen., freut sich Donat.
In mehreren Schritten und jeweils in Zweier-Gruppen gingen die Kicker des TuS hochmotiviert einen weiteren Schritt Richtung Zukunftsfähigkeit der Sportanlage. Donat kann mit Stolz und Freunde verkünden, dass das Herzensprojekt des TuS – der Bau des Kunstrasenplatzes – inzwischen die 40 000-Euro-Marke erreicht hat. Und das, obwohl viele Sponsoren wegen der finanziellen Einbußen Ihre Zusage zur Unterstützung zurücknehmen mussten und die letzte Flyeraktion zur Gewinnung von Rasenpaten weitestgehend untergegangen ist.“
Seit drei Wochen gibt es wieder Sportangebot auf dem Sportplatz in Sillenstede. Nach acht Wochen ohne die Möglichkeit zur Ausübung von Vereinssport kann nun die Sportanlage an der Jeverschen Landstraße unter strengen Regeln genutzt werden. „Auf die Individualitäten bzw. Anforderungen wie Abstandskennzeichnungen, Mundschutz oder Desinfektions- und Waschvorschriften sind und waren wir vorbereitet. Durch einen Stufenplan haben wir die Auslastung auf das minimale reduziert, so dass zumindest einmal wöchentlich jedes Team aktiv ist und das Aufeinandertreffen der unterschiedlichsten Teams so geplant ist, dass ein kontaktloser Übergang gewährleistet ist. Zudem steht immer ein Trainer für fünf Kinder zur Verfügung. „Alle Vorgaben werden eingehalten, die Umsetzung funktionierte besser als erwartet“, berichtet Donat. Für die Hallennutzung sei alles vorbereitet. Ab heutigen Montag gilt die Freigabe der Turnhalle Sillenstede durch die Stadt Schortens.
So macht sich langsam wieder ein Hauch von Normalität beim TuS breit. „Wir sind hochmotiviert, um mit ordentlich Schwung wieder durchzustarten“, betont der TuS-Vorsitzende.
