• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Sport

UNGLÜCK: Skisprung-Talent nach Sturz gestorben

07.01.2008

VAL Der tragische Todesfall des erst 14-jährigen Skispringers Jermo Ribbers hat seine Kollegen in Oberstdorf in tiefe Trauer gestürzt und auch beim Finale der Vierschanzentournee Betroffenheit ausgelöst. „Das ist eine Katastrophe für die Familie. Ich bin fassungslos“, sagte Walter Hofer, der Skisprung-Chef des Internationalen Skiverbandes.

Der Nachwuchsathlet aus den Niederlanden war nur fünf Tage nach dem Tourneespringen an gleicher Stelle am Freitagnachmittag um 15.30 Uhr im Training auf der 60-Meter-Schanze tödlich verunglückt. „Der Sturz war nach Augenzeugenberichten mit dem von Andreas Kofler bei der Tournee vergleichbar“, sagte Stefan Huber, Geschäftsführer der Oberstdorfer Skisport-Veranstaltungs-GmbH.

Während der Österreicher am 30. Dezember mit Prellungen davongekommen war, kam für Ribbers jede Hilfe zu spät. Bei nach Polizeiermittlungen optimaler Präparierung und perfekten äußeren Bedingungen war der Jugendliche bei der Landung schwer gestürzt, zweimal gegen die Bande gekracht und bewusstlos im Auslauf liegen geblieben „Es wurde sofort erste Hilfe geleistet, es gab Reanimationsmaßnahmen, aber der Sportler ist im Krankenhaus in Oberstdorf gestorben“, sagte Huber.

Ribbers, der sich nach Angaben seiner Familie seit Jahren dem Skispringen verschrieben und bis zum Sturz schon 100 Sprünge absolviert hatte, war seit einem halben Jahr Gastschüler im Oberstdorfer Sportinternat. Seine etwa 25 Mitschüler reagierten fassungslos auf das Unglück.

„Es gab gleich vor Ort gute Unterstützung von Polizei und Bergwacht. Es gibt jetzt viel zu besprechen, damit sie ihren Sport weiter ausüben können“, meinte Huber: „Es wird natürlich psychologische Unterstützung geben.“

Den letzten Todesfall im Skispringen gab Anfang der 80er Jahre, als ein Nachwuchsspringer in Oberwiesenthal das Leben verlor. 1975 bei den finnischen Skispielen in Lahti kam der bundesdeutsche Springer Toni Angerer ums Leben, der noch in der eisigen Anlaufspur stürzte und mit dem Rücken auf eine unterhalb des Schanzentisches stehende Präparierungsmaschine stürzte.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.