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NWZonline.de Sport

Ski-Wm: Slowenin stiehlt Vonn die Schau

11.02.2015

Beaver Creek /Vail Nach der dritten Enttäuschung im dritten Rennen war es um Skirennläuferin Lindsey Vonn geschehen. Der Versuch, die Tränen zu verbergen, misslang gründlich. „Es ist meine Heim-WM, das ist enttäuschend, für mich, meine Familie und die Fans“, sagte sie: „Ich habe versucht, die Erwartungen zu erfüllen. Aber ich habe es nicht getan.“ Dann ging Vonn. Ihr Knie schmerzte. Ihre Schritte waren schwer.

Zweimal Gold, das war ihr Anspruch vor dieser WM in Vail (USA) gewesen. Im Super-G wurde es immerhin Bronze, was für sie aber trotzdem zu wenig war. In der Abfahrt belegte Vonn Rang fünf. In einem Akt der Verzweiflung startete sie in der Super-Kombination und wollte ein „Wunder“ vollbringen. Es wurde ein Desaster: In der Abfahrt fuhr die US-Amerikanerin miserabel, im Slalom schied sie aus. Vonn (30) war mit den Nerven am Ende.

„Ich dachte“, sagte sie schluchzend, „ich hätte eine Chance auf eine Medaille. Die letzten zwei Tage Slalom waren gut“. Doch sie hatte sich und der Öffentlichkeit wohl etwas vorgemacht.

Michaela Kirchgasser aus Österreich, die hinter der Ski-Königin Tina Maze aus Slowenien und ihrer Mannschaftskollegin Nicole Hosp die Bronzemedaille in der Super-Kombination gewann, glaubte eine einfache Erklärung für das Scheitern von Vonn zu wissen: „Sie hat sich selbst einen gewissen Druck gemacht. Sie wollte es besonders gut machen.“

Doch das gelang nicht ihr, sondern Maze. Mit einer Silber- und zwei Goldmedaille ist die 31-Jährige bislang die erfolgreichste Athletin dieser WM. Sie wisse genau, wie man sich fühlt, wenn es nicht so läuft, wie man sich das vorgestellt hat, sagte Maze. „Aber das hat jede von uns schon mal mitgemacht“, ergänzte sie – Maze und Vonn sind nicht die besten Freundinnen. Was Vonn sich erträumte, gelingt Maze derzeit mit bemerkenswerter Souveränität: Silber im Super-G, Gold in der Abfahrt, in der sie auch Olympiasiegerin ist, nun Gold in der Super-Kombi.

Von einer Medaille träumte auch die deutsche Mannschaft beim Team-Wettbewerb. Doch Felix Neureuther und Co. scheiterten am späten Dienstagabend völlig überraschend schon in der ersten Runde. Das favorisierte Team des Deutschen Skiverbandes (DSV) schied ohne den angeschlagenen Fritz Dopfer, der wegen Rückenproblemen passen musste, gegen Kanada aus. Nach vier Läufen stand es 2:2, letztenendlich fehlten Neureuther, Linus Strasser, Viktoria Rebensburg und Veronique Hronek aber fünf Hundertstel.

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