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Von henning Busch
Frage:
Sie
haben als langjähriger Bundesliga-Keeper von Wattenscheid 09 und, pardon, VfB-Urgestein im Fußball-Geschäft praktisch schon alles erlebt – haben Sie in der Winterpause noch damit gerechnet, dass der VfB doch noch um den Oberliga-Aufstieg mitspielen kann?
Eilenberger:
Bei dem Punkterückstand, den wir gleich auf mehrere Spitzenmannschaften hatten, auf keinen Fall. So etwas habe auch ich noch nicht erlebt.
Frage:
Was macht den VfB inzwischen so stark?
Eilenberger:
Das hat mehrere Gründe. Wir haben gute Neuzugänge bekommen und sind von größeren Verletzungen verschont geblieben. Wir sind in der Offensive viel variabler geworden, überhaupt wissen jetzt alle Spieler, wo ihre Positionen und Laufwege auf dem Feld sind. Jeder macht jetzt das, was der Trainer sich vorstellt.
Frage:
Packt der VfB denn jetzt nun den Aufstieg?
Eilenberger:
Davon sprechen wir nicht. Das Schöne ist, dass wir jetzt nicht mehr auf andere Teams schauen müssen, sondern tatsächlich alles selbst in der Hand haben. Wir müssen jetzt einfach voll konzentriert in jedes Spiel gehen, dann ist alles möglich.
Frage:
Mit 40 Jahren noch einmal ein Oberliga-Gehäuse hüten – das muss doch reizen?
Eilenberger:
Mal gucken, so weit denke ich noch nicht. Man sagt ja auch, man sollte dann aufhören, wenn es am schönsten ist. Egal, ob Niedersachsenliga oder Oberliga, es gibt eine Option mit dem VfB, aber noch ist alles offen.
Gespräch mit Ralf Eilenberger (Bild). Der Torwart des VfB Oldenburg traut seiner Mannschaft den Aufstieg in die Oberliga zu.