Ostfriesland - Die Fußball-Bezirksliga Ostfriesland wird in der kommenden Saison auf 17 Mannschaften schrumpfen. Ein Jahr später sollen es dann nur noch 16 sein – wenn alles optimal läuft. Das bestätigte Staffelleiter Frank Schulte jetzt noch einmal im Gespräch mit dieser Redaktion. Der durch die Ab- und Aufstiegsregelung eingeleitete Verkleinerungsprozess war bereits angekündigt worden. Er soll so zügig wie möglich fortschreiten, um die Ligen wieder auf die als „gesund“ geltende Größe zu bekommen und zieht sich durch bis in die Ostfrieslandklasse. Hintergrund des Ganzen: Während der ersten Corona-Saison gab es teils nur Auf-, aber keine Absteiger. So blähten sich manche Ligen auf, darunter die Bezirksliga. Das sorgt für mehr Spiele, mehr Auswärtsfahrten und eine längere Saison, was bei den Platzverhältnissen in der Herbstzeit mitunter zu Terminproblemen führen kann.

In dieser Saison schielen die abstiegsbedrohten Bezirksligisten vor allem auf Grün Weiß Firrel. Denn von Firrels Schicksal in der höherklassigen Landesliga ist abhängig, wie viele Abstiegsplätze es in der Bezirksliga geben wird. Hält Firrel die Klasse, und danach sieht es aktuell aus, gibt es in der Bezirksliga zwei feste Abstiegsplätze und einen Abstiegsrelegationsplatz (gegen den Drittbesten der Ostfrieslandliga). Steigt Firrel doch noch ab, erhöht sich die Anzahl der festen Abstiegsplätze auf drei, der Viertletzte geht in die Relegation.

Die Ostfrieslandliga ist aktuell bereits auf 16 Mannschaften und hat damit ihre Soll-Stärke. Ungewöhnlicher ist die Situation in den Ostfriesland A-Klassen. Eigentlich sollte es hier zwei 16er-Staffeln geben, also insgesamt 32 Mannschaften. Doch weil die Zahl der Teams auf 35 angewachsen ist, gibt es nun eine 11er und zwei 12er-Staffeln. Das bedeutet wiederum viele spielfreie Wochenenden – und eine ständige Unterbrechung des Spielflusses.

Lars Möller
Lars Möller Emder Zeitung