Trier - Überschattet von einem tödlichen Unfall im Rahmenprogramm der Deutschland-Rallye hat der Spanier Dani Sordo rund um Trier seinen ersten Sieg in der Rallye-WM erzielt. Nach 15 gewerteten Prüfungen hatte er im Citroën DS 3 WRC 53,0 Sekunden Vorsprung auf den Belgier Thierry Neuville im Ford Fiesta RS WRC.

Für Citroën war der Erfolg in Trier bereits der elfte Sieg in Serie bei der Deutschland-Rallye. Acht davon holte Rekordweltmeister Sébastien Loeb, der in dieser Saison nur noch wenige Rennen fährt und nicht am Start war. Klarer Tabellenführer mit 184 Punkten bleibt der am Freitag ausgeschiedene französische VW-Pilot Sébastien Ogier mit 75 Punkten vor Neuville (109).

Für Trauer sorgte der tödliche Unfall vom Sonnabend. Bei einer Demonstrationsfahrt in einem alten Triumph TR 7 waren auf dem Nato-Übungsplatz Baumholder zwei Fahrer aus den Niederlanden verunglückt. Auch am Sonntag war die Ursache für den Unfall nach Angaben des Veranstalters unklar.

Am Schlusstag gab es bei der letzten Prüfung einen weiteren Zwischenfall. Ein WRC-2-Fahrzeug rutschte von der Strecke und verletzte zwei Personen, die sich in einer Sperrzone aufhielten. Beide kamen ins Krankenhaus.