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NWZonline.de Sport

TOUR DE FRANCE: Spitzenfahrer gönnen sich halben Ruhetag

21.07.2005

REVEL REVEL - Weng dramatisch verlief die längste Etappe der 92. Tour de France von Pau nach Revel über 239,5 km. Nach den Anstrengungen der Pyrenäen gönnten sich die Spitzenfahrer um Armstrong, Ullrich und Basso einen verkappten Ruhetag und 17 Ausreißern die schnelle Fahrt durch die Haute Garonne. Der zweifache Giro-Gewinner Paolo Savoldelli, trotz der langen Liste seiner persönlichen Erfolge nicht mehr als ein einfacher Helfer in Armstrongs Team Discovery Channel, sicherte sich den Tagessieg im Spurt vor Kurt-Asle Arvesen (Norwegen) und Simon Garrans (Australien).

„Die Steigungen in der Tour sind zwar nicht so schwierig wie beim Giro, aber hier ist die Konkurrenz größer und es wird schneller gefahren. Ich weiß nicht, ob ich das Zeug hätte, auch ein Mal die Tour zu gewinnen“, sagte Savoldelli nach dem ersten Etappensieg bei der Frankreich-Rundfahrt.

Auf den letzten 20 Kilometern wachten die Spitzenfahrer auf. T-Mobile forcierte das Tempo, um in der Teamwertung nicht zu viel Boden zu verlieren. An der letzten Schwierigkeit des Tages, dem kleineren Anstieg auf die Cote de Saint Ferréol drehten Jan Ullrich, Lance Armstrong und Alexander Winokurow noch ein Mal auf und setz-ten sich vom großen Verfolgerfeld ab. Die Armstrong-Gruppe erreichte das Ziel 22:28 Minuten nach Savoldelli, aber 20 Sekunden vor Floyd Landis (USA) und Cadel Evans (Australien).

Dadurch rückte Winokurow im Gesamtklassement zwei Plätze auf Rang sieben vor. Ansonsten änderte sich das Gesamtklassement an der Spitze nicht. Armstrong geht mit beruhigenden 2:46 Minuten Vorsprung auf den Italiener Ivan Basso auf die verbleibenden 543 Kilometer seiner letzten Tour de France und hat den siebten Erfolg in Serie weiter unbeirrt im Auge.

Die Ausreißergruppe – ohne deutsche Beteiligung – hatte sich nach 35 Kilometern zusammengefunden und machte den Sieger unter sich aus. Aus dieser Formation hatten sich 40 Kilometer vor dem Ziel die acht stärksten Fahrer herauskristallisiert, die sich im Finale auf der Cote de Saint Ferréol noch ein Mal trennten. Mit Savoldelli, bis zum Vorjahr noch im T-Mobile-Team, gewann der Stärkste der Ausreißer. Nach dem Erfolg von George Hincapie (USA) gelang damit dem zweiten Armstrong-Helfer ein Etappensieg. Der am Dienstag gestürzte Matthias Kessler konnte die 17. Etappe beenden. Der Nürnberger leidet an einer Wirbelsäulen-Stauchung und einer leichten Gehirnerschütterung.

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