Bookholzberg - Weiter auf der Überholspur befinden sich die Handballerinnen der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg in der Weser-Ems-Liga der Frauen. In eindrucksvoller Manier besiegte das ersatzgeschwächte Team des Trainergespanns Andreas Müller/Stefan Buß Verfolger SG Friedrichsfehn/Petersfehn mit 30:19 (16:9) und festigte damit seinen Platz an der Tabellenspitze. Dabei ließen die Gastgeberinnen von Anfang an keinen Zweifel aufkommen, dass man sich für diese Partie einiges vorgenommen hatte. Dementsprechend dominant ging die HSG zu Werke – der Gegner wirkte phasenweise wie gelähmt, jeder Versuch eines Tempospiels erstickte der Tabellenführer bereits im Keim.
Eine Lähmung, die sich auch auf das Angriffsspiel der Gäste auswirkte: Ideenlos, fast schon hilflos, wirkten die Ammerländerinnen hierbei, leisteten sich dementsprechend viele Fehlversuche, die der Spitzenreiter über Konter immer wieder zu einfachen Toren nutzte. Selbst klarste Chancen wussten die Gäste nicht zu nutzen – HSG-Keeperin Cathrin Müller hielt allein drei Strafwürfe.
Auf der Gegenseite lief bei der Müller-Sieben der Angriff ab der 10. Minute auf Hochtouren. Konnten in der Anfangsphase die Gäste mit einer offensiven 4-2-Deckung die HSG-Rückraumspielerinnen Wiebke Möller und Bianca Herbec noch aus dem Spiel nehmen, gewann der Spitzenreiter zunehmend an Sicherheit und erspielte sich eine 11:5-Führung (20. Minute). Auch nach dem Seitenwechsel ließ der Tabellenführer nicht nach: Die schnelle Jasmin Borchers kam immer wieder zu leichten Kontertoren, so dass der Vorsprung bis zur 45. Minute (23:16) gefahrlos konstant gehalten wurde.
Zum Ende der Partie setzte das Müller-Team dann noch einmal zur Schlussoffensive an – einem Sturmlauf, dem Friedrichsfehn/Petersfehn nun in keiner Weise mehr etwas entgegenzusetzen hatte und folgerichtig als Verlierer vom Platz ging.
