• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • FuPa
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Sport

Spitzensportler müssen sich richtig langmachen

03.09.2015

Oldenburg Schnelligkeit, Koordination, Kraft, Ausdauer, Körpergröße, Motivation, Training, ein gutes Auge: Wer Spitzensportler werden will, muss sich richtig reinhängen und lang machen. Diese Erkenntnis haben am Mittwoch mehr als sportbegeisterte 400 Kinder gewonnen. Bei der ersten Kinder-Uni im Herbstsemester erfuhren sie an ihrem letzten Ferientag, dass das, was im Fernsehen manchmal so locker aussieht, viel Training und Konzentration erfordert.

Der Sportwissenschaftler Professor Jörg Schorer, erläuterte den Kindern anhand von Beispielen und Experimenten, warum im Fußball-WM-Finale Deutschland : Argentinien eine Flanke von André Schürrle genau bei Mario Götze landete. Denn Fußballprofis müssen nicht nur auf dem Platz blitzschnell sein, sondern sich ebenso gut Spielaufstellungen merken und taktische Züge anwenden können. Und ein gutes Auge gehört schließlich auch dazu.

Nächster Termin

Chemie ist, wenn es schmeckt heißt es bei der nächsten Kinder-Uni-Vorlesung am kommenden Mittwoch, 9. September, von 16.30 bis 17.30 Uhr. Karten zu je 2,50 Euro gibt es bei Nordwest-Ticket und in den NWZ-Geschäftsstellen sowie im Internet.

   

   www.kinderuni-oldenburg.de

Um das zu untermauern, holte Professor Schorer zwei Profis auf die Audimax-Bühne im Hörsaalzentrum der Uni. Mit einer speziellen Brille warf der Basketballer Jacob Albrecht von der Baskets Akademie Weser-Ems/Oldenburger TB einige Körbe. Die Aufzeichnung seiner Augenbewegungen machte schnell deutlich: Je länger man zielt, desto höher ist die Trefferwahrscheinlichkeit. „Spitzensportler werfen nicht nur besser, sondern sie zielen auch länger“, betonte der 42-jährige Professor, der selbst einmal ein guter Handballer war.

Als ehemaliger Handballer holte Schorer natürlich auch eine Handballerin auf die Bühne: Caroline Müller vom Erstligisten VfL Oldenburg stellte den Kindern eindrucksvoll unter Beweis, wie gut sie sich Aufstellungen merken kann – was eben auch erklärt, weshalb Schürrle im WM-Finale genau wusste, wo Götze stehen würde, um das entscheidende Tor zu machen.

Lars Laue
Korrespondent
Redaktion Hannover
Tel:
0511/1612315

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.