[SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE]EMSTEKERFELD - EMSTEKERFELD/GRA - In eine Spielklasse aufzusteigen, die abgeschafft wird – undankbarer geht es eigentlich gar nicht. Dem Fußball-Bezirksklassisten TuS Emstekerfeld ist genau dies widerfahren. Und auch wenn Trainer Ulrich Borchers eine „hammerharte Saison“ erwartet, ist das vorab ausgegebene Ziel die Qualifikation für die neue Bezirksliga. Borchers sagt auch warum: „Ich kann mich doch nicht vor meine Spielern stellen und von vornherein sagen, dass wir keine Chance haben.“ Wohl war.

Der Trainer jedenfalls versprüht derzeit Optimismus pur. Dieser begründet sich zunächst einmal in den starken Leistungen seiner Mannschaft während der vergangenen Saison. Borchers stellte jedenfalls nur einen einzigen Einbruch fest, als mehrere Leistungsträger aus verschiedenen Gründen über Wochen nicht zur Verfügung standen. Wegen des kleinen Kaders habe die Mannschaft dies nicht kompensieren können.

In diesem Jahr soll es diese Probleme nicht mehr geben. Er hat den Kader sowohl quantitativ als auch qualitativ verstärkt. Da wären zum Beispiel Björn Fresenborg und Kai Hamann, die beide schon für Löningen in der Bezirksliga gespielt haben. Während Fresenborg durch seine Antrittsschnelligkeit ein typischer Konterstürmer ist, kann der dribbel- und kampfstarke Hamann auf allen Positionen im Mittelfeld spielen. Einzig die Tatsache, dass Spielmacher Tobias Kellermann demnächst studienbedingt nicht mehr so häufig trainieren und spielen kann, bereitet Borchers noch ein Grummeln in der Magengegend.

Das Wichtigste sei jedoch, dass sich seine Spieler nie mit dem Erreichten zufrieden geben, sagt Borchers. „Um die gesteckten Ziele zu erreichen, müssen wir immer hart trainieren.“

Der Coach weiß auch genau, wo er den Hebel anzusetzen hat. Da seine Mannschaft den anderen Teams körperlich unterlegen sei, werde er noch mehr Wert auf spielerische und läuferische Elemente legen. „Wir können es nur spielerisch packen“, sagt er. Sicherlich, ein bisschen Glück gehöre auch dazu, „aber wir müssen immer dran glauben“.