[SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE]BARßEL - BARßEL/ANA - Die Favoritenrolle wird für Fußballmannschaften oft zur Bürde. Kaum ein Team bekommt das derzeit mehr zu spüren als der Bezirksklassist STV Barßel. Als Bezirksligaabsteiger waren die Nordkreisler in jedem der drei bisherigen Saisonspiele favorisiert – und konnten doch keine Partie gewinnen. Im heutigen Pokalspiel (Anstoß: 18.30 Uhr) erwartet die Mannschaft von Trainer Uwe Schröder den zwei Klassen höher spielenden SV Frisia Loga (Anstoß: 18.30 Uhr) und ist damit zum ersten Mal Außenseiter. Eine Rolle, die dem Coach angesichts der brisanten sportlichen Lage durchaus gefällt. „Wir können frei aufspielen. Vielleicht löst sich die Verkrampfung der Spieler gegen einen solchen Gegner. Schließlich haben sie nichts zu verlieren.“
Allerdings hat sich die Personalsituation der Barßeler vor dem Pokalspiel weiter verschlechtert. Neben den Langzeitverletzten Sebastian Koch und Samir Ramadan wird gegen Frisia Loga auch Jewgeni Buss ausfallen. Der Stürmer zog sich bei der 1:2-Niederlage in Altenoythe am vergangenen Wochenende eine Rippenverletzung zu. Fehlen wird auch Gordinne Ngapy wegen einer Rotsperre. „Damit fällt beinahe unser kompletter Sturm aus. Im Moment kommt einfach alles zusammen“, hadert Schröder, „aber da müssen wir jetzt gemeinsam durch.“
Positiv könnte sich auswirken, dass der STV-Trainer den Pokalgegner sehr gut kennt, da er sechs Jahre als Jugendtrainer für die Ostfriesen gearbeitet hat. Neben dem traditionell gut besetzten Mittelfeld verfüge Frisia Loga durch die Verpflichtung der beiden Verteidiger Dirk Rinne und Jan Winkler inzwischen auch über eine gute Verteidigung, so Schröder.
