[SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPI - WARENDORF/MH - Respektabel haben sich die Aktiven des Kreisreiterverbandes Oldenburger Münsterland am Wochenende beim Preis der Besten in Warendorf aus der Affäre gezogen. Herausragendes Ergebnis war die Bronzemedaille von Jan Sprehe (Falkenberg) in der Altersklasse der Jungen Reiter.

Ein unnötiger Fehler im Finalspringen der U 21-Altersklasse kostete Sprehe die Goldmedaille. Aber dennoch war der 20-jährige Student mit seiner Leistung (110,5 Punkten) zufrieden, schließlich hat er damit das Ticket für die Europameisterschaft schon fast sicher in der Tasche. Auch Bundestrainer Dietmar Gugler zeigte sich sehr angetan. Insbesondere am Sonnabend zeigte Sprehe mit „Gallius“ in einer Springprüfung der Klasse S eine souveräne Leistung. Mit null Fehlern in 69,76 Sekunden sicherte er sich den Sieg. Seine Cousine Tanja belegte bei ihrem ersten Start eine Platzierung im Mittelfeld.

Bei den Ponyreitern und Junioren sorgten Tobias Meyer (Cloppenburg) und Patrick Döller (Visbek) für eine positive Bilanz. Der 16-jährige Meyer verpasste haarscharf die Medaillenränge. Am Sonnabend gewann er die erste Wertungsprüfung der Klasse M/A mit „Aperio“ klar mit null Fehlern in 69,92 Sekunden. Allerdings verbuchte er im S-Finalspringen einen Abwurf im Umlauf und verpasste damit die Finalteilnahme. „Es war ein Superwochenende, und ,Aperio‘ hat mitgekämpft“, freute sich Meyer über Platz vier.

Bereits seit Jahren gehört Patrick Döller zu den besten Ponyspringreitern in Deutschland. Der Pferdesportler belegte hier mit 74 Zählern den fünften Platz. Gleichzeitig startete er auch im Großpferdesektor und sicherte sich eine Platzierung im Mittelfeld. Zweite Ponyreiterin war Stephanie de Boer (ebenfalls Visbek), die sich mit einer Platzierung im hinteren Mittelfeld zufrieden geben musste.

„Kristina kam in der ersten Wertung einfach nicht zum Reiten, weil Rose Noir ,kuckig‘ war“, beschrieb Vater Paul Sprehe den ersten Auftritt seiner Tochter in Warendorf. Die Rappstute „Rose Noir“, mit acht Jahren das jüngste Pferd in der Konkurrenz, hatte sich vom Umfeld des Dressurvierecks ablenken lassen. Sprehe kam im Gesamtklassement so „nur“ auf Rang acht. Am Sonntag klappte es in der S-Dressur mit Platz sieben etwas besser – dafür gab es ein Lob von Bundestrainer Holger Schmezer.

Als zweite Dressurreiterin aus dem Oldenburger Münsterland belegte derweil Eva-Maria Sprehe im U 21 Bereich den zehnten Rang. Tom Berg vom RFV Holdorf sicherte sich bei den Junioren den siebten Platz.