[SPITZMARKE]WILDESHAUSEN - WILDESHAUSEN/MC - Nach der Hälfte der Saison sieht es für die Volleyballerinnen des VfL Wildesdausen in der Tabelle der Verbandsliga alles andere als rosig aus: Mit 4:10 Punkten (sieben Spiele) hat das Team den achten Platz inne. Nur TuS York wird danach noch aufgeführt. Diese Mannschaft aber hat zurückgezogen und steht damit als erster Absteiger fest. Der VfL steht auf dem zweitletzten Platz, der ebenfalls den Abstieg bedeutet.

Am besten wäre es, wenn die Wildeshauserinnen am Ende Sechste würden, denn dann wären sie auch der Relegation entgangen. „Das sollte unser erklärtes Ziel sein“, sagt Trainer Gunther Wieking, der meint, dass die Mannschaft das Zeug dazu habe. „Wir können jeden schlagen, aber auch gegen jeden verlieren“, nennt er die Schwäche seiner Mannschaft.

Am morgigen Sonntag (11 Uhr, Halle an der Konradstraße) sollte die Mannschaft sich mal wieder von ihrer stärkeren Seite zeigen, insbesondere in der Begegnung mit Arminia Rechterfeld. Das Team aus der unmittelbaren Nachbarschaft liegt mit 8:12 Punkten (aus zehn Spielen) in Reichweite des VfL. „Hier muss gewonnen werden“, redet Wieking Klartext. Das hatte er auch schon im Hinspiel gefordert. Damals wurde dann aber nach einer schlechten Leistung sang- und klanglos 0:3 verloren. Einen ähnlichen Patzer darf sich die Mannschaft diesmal nicht erlauben.

Nach dem wichtigen Spiel müssen sich die Gastgeberinnen, die bis auf Jutta Weißenborn in Bestbesetzung auflaufen können, dann noch einmal konzentrieren. Allerdings muss gegen den Tabellenführer TV Vahrendorf (Hinspiel 1:3) nicht unbedingt gewonnen werden.