[SPITZMARKE]ZETEL - ZETEL/WTG - „Der Rennfahrer wird im Winter gemacht“ lautet eine Radsportweisheit, die sich die Zeteler Radsporttalente Marcel Fröse, Nils Fröse und Mareike Rheia offenbar zur Maxime gemacht haben: Tatsächlich trug die harte Saisonvorbereitung im vergangenen Winter beachtliche Früchte. So konnte Marcel Fröse in der im März begonnenen Saison bereits mit starken Leistungen aufwarten. Im vollen Osterprogramm fuhr der 13-Jährige beim Einzelzeitfahren in Meppen und beim Rennen in Rhede in der Altersklasse U15 jeweils auf Platz zwei. Im renommierten Rennen „Rund um Köln“ belegte er in einem starken Teilnehmerfeld Rang vier. Zuletzt sprang auch in Herford ein beeindruckender zweiter Platz heraus. Derzeit nimmt Marcel Fröse nach fünf von zehn Läufen der Bezirksmeisterschaft „Weser-Ems-Cup“ Platz zwei ein. Unlängst erhielt Marcel Fröse vom Team Titan Leverkusen die Einladung, das Team am zweiten Mai-Wochenende beim Vier-Etappen-Rennen „TMP-Tour“ rund um Gotha zu
unterstützen. Für Anfang Juni winkt zudem die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften.
In der U11 konnte Marcels Bruder Nils ebenfalls gute Plätze verbuchen. Besonders erfolgreich verliefen für den Neunjährigen die Osterfeiertage: Wurde er am Karfreitag im Einzelzeitfahren in Meppen noch knapp Zweiter, folgten beim Rundstreckenrennen in Rhede (bei strömendem Regen) und in Köln zwei erste Ränge. Auf dem Rundkurs in Herford sprang am vergangenen Montag ein fünfter Platz heraus. Ebenso wie Bruder Marcel liegt Nils Fröse bei den Bezirksmeisterschaften um den „Weser-Ems-Cup“ nach fünf von zehn Läufen auf dem zweiten Platz.
Noch nicht so gut verlief die Saison bisher für Mareike Rheia: Die Zwölfjährige, die erst im zweiten Jahr Rennen fährt (Altersklasse U15), wurde in der vergangenen Saison Vize-Landesmeisterin und siegte zudem bei einem Rennen in Hildesheim. Wegen eines krankheitsbedingten Trainingsrückstands konnte sie bisher noch nicht wieder an ihre guten Leistungen vom Vorjahr anknüpfen, doch will sie jetzt bis zum Saisonende Mitte Oktober wieder „richtig angreifen“.
