SPOHLE - Ideale Bedingungen gab es für die Boßler, die ihre Landesmannschaftsmeister des Klootschießerlandesverbandes Oldenburg ermittelten. Für den Kreis I Butjadingen gab es einen Titel durch die Frauen III des KBV Reitland zu feiern. Im Vorjahr der Vizemeister geworden, drehten sie nun den Spieß herum und setzten sich mit einem Vorsprung von zwei Wurf gegen den Titelverteidiger aus Schweinebrück durch. Zweite Plätze erreichten die männliche Jugend B und weibliche Jugend D aus Waddens, die weibliche Jugend B aus Esenshamm und die weibliche Jugend E aus Moorriem. Bronzeplätze verbuchten die männliche Jugend E und weibliche Jugend D aus Moorriem, die weibliche Jugend F aus Schweewarden und die Frauen IV aus Nordenham.
Die Organisation lag in den Händen des Kreisverbandes Waterkant mit dem Vorsitzenden Andreas Stindt und seinem Team. Die Siegerehrungen mit der Medaillen- und Holzplakettenübergabe nahm in Spohle der Landesverbands-Vorsitzender Johann Hasselhorst und der Geschäftsführer Rainer Mennen vor. Hinter den Kulissen bereitete Boßelwart Andre Kuhlmann mit einigen Helfern die Ergebnisse auf.
Insgesamt wurden 16 neue Landesmeister gekürt in Altersklassen, die nicht auf Landesebene einen Punktspiele betreiben. In jeder Altersklasse waren die sieben Oldenburger Kreismeister, sowie der Titelverteidiger vom Vorjahr, startberechtigt. Die Gesamtstärke von acht Mannschaften, wurde allerdings nirgends erreicht. Bei den Frauen IV, wussten die drei Teams, dass eine Medaille sicher hatten.
Trost für die Kleinsten
Spaß bereitete immer wieder das unbekümmerte Auftreten der Kinder in den jüngsten Altersklassen. Da musste aber nach einem verunglückten Wurf und den folgenden Tränen schon manchmal eine Umarmung schnellen Trost spenden.
Zum vierten Mal in Folge erzielte Torsholt das beste Gesamtergebnis, vor allem dank seine Nachwuchshochburg. Mit neun teilnehmenden Mannschaften gab es wiederum für vier Landesmeister, drei Vizelandesmeister und einen Bronzeplatz. Die Bestleistung aus dem Jahr 2010 mit fünf Titel wurde knapp verfehlt. Hinter solchen Leistungen steht ein erfolgreiches Team, das ehrenamtlich den Nachwuchs fördert. So reiste die Torsholter Delegation mit vielen Eltern, anderen Käklern und Mäklern, sowie mit mehr als 20 Betreuer, Helfer und Anweiser an. Die Boßelhochburg, Halsbek gewann drei Titel. Je zwei Landesmeister kommen aus Grabstede und Zetel/Osterende. Die restlichen Landesmeister verteilen sich auf fünf Vereine.
Neben überlegenden Siegen, wie bei dem Kantersieg der Frauen IV vom Seriensieger Gießelhorst/Hüllstede mit elf Wurf Vorsprung, oder der männlichen Jugend E aus Grabstede, die mit acht Wurf Vorsprung vor Torsholt und Moorriem siegte, überzeugten auch die weiblichen C aus Schweinebrück und die weibliche Jugend des Titelverteidigers Torsholt, die mit sches Wurf Vorsprung souverän ihre Landesmeistertitel feiern durften.
Keine 150-Meter-Regel
Es gab auch knappe Meterentscheidungen wie bei den Senioren der Altersklasse V, zwischen dem Sieger Grabstede und dem Zweiten Liek ut Schortens an, wo 33 Meter den Ausschlag gaben. Bei den Männer II unterlag Titelverteidiger Schweinebrück gegen Halsbek, weil anders als im Ligabetrieb kein Schoet gutgeschrieben wird, wenn die Gruppen zusammen die 150-Metergrenze erreichen.
Die Meisterschaft des Friesischen Klootschießerverbandes mit den Meistern aus Oldenburg und Ostfriesland wird an gleicher Stätte am Sonntag, 8. Mai stattfinden.
