Sedelsberg - „Es ist wieder ein Super-Sportlerball“, freute sich der stellvertretende Vorsitzende des FC Sedelsberg, Franz Osterwick, über die rauschende Ballnacht am Sonnabend. Mit 200 Gästen und Sportlern im voll besetzten Canisiushaus feierte der FCS seien Sportlerball. Dazu hatte die ausrichtende Mannschaft, die Alte Herren, gemeinsam mit dem Vorstand und deren Frauen den gesamten Saal in den Vereinsfarben rot-weiß ausgeschmückt. Für eine prächtige Stimmung sorgte schließlich die „Teddys Partyband“ aus Ostfriesland.

Mit einem Ehrentanz eröffnete der noch amtierende Sportler des Jahres, Thorsten Meyer, mit seiner Ehefrau Simone den Tanzabend und gab das Tanzparkett für alle frei. Einen ersten Höhepunkt gab es bereits bei der großen Tombola.

Um kurz vor Mitternacht traten der FCS-Präsident Helmut Niehaus und Franz Osterwick noch einmal ans Mikrofon. Für 25-jährige Vereinstreue – wobei hier erst die Zeit ab 18 Jahren zählt – wurde Johannes Lüchtenborg mit einer Ehrenurkunde und der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet. Die gleiche Ehrung erhalten auch Markus Schrand, Simone Meyer, Stefan Thien und Andreas Tieke, die nicht anwesend sein konnten.

Anschließend stand die Bekanntgabe des Sportlers des Jahres an. „Es ist unser Sportkamerad Andreas Hinrichs“, rief Helmut Niehaus ins Mikrofon. Osterwick überreichte die begehrte Trophäe an Andreas Hinrichs, für Ehefrau Gabriele gab es einen Blumenstrauß.

„Beim FCS können Männer und Frauen gleichberechtigt Sportler oder Sportlerin des Jahres werden. In diesem Jahr gab es jedoch keinen Vorschlag für eine Sportlerin“, erklärte Niehaus, der noch einmal an die Kriterien für die Wahl erinnerte: „Er muss Fußball spielen können, die Kameradschaft ist eine sehr wichtige Eigenschaft und der Bewerber muss sich im Verein engagieren und mitarbeiten.“

Der Sportler des Jahres 2015/16 erfülle alle drei Kriterien. „Er hat mitgeholfen beim Bau des Clubhauses und ist immer zu Stelle, wenn Hilfe gebraucht wird. Der Sportler des Jahres ist ein geselliger Typ und ein guter Kumpel, denn Kameradschaft geht ihm über alles.“ Sportlich gesehen sei er nicht der große Dribbelkünstler, „aber das brauchen wir auch nicht“, betonte der Präsident, der Hinrichs als einen großen Teamplayer bezeichnete, dem es gelungen sei, die Mannschaft der Alte Herren über zehn Jahre zusammen zu halten.