Harkebrügge - Seit Monaten können die Mitglieder des Sportvereins Harkebrügge die Turnhalle im Dorf nicht mehr für ihre Aktivitäten nutzen. Das ärgert die Vereinsmitglieder. Die Gemeinde Barßel lässt die Halle für rund 1,2 Millionen Euro mit Geldern aus dem Konjunkturpaket II sanieren. Schon das hatten die Sportler als Verschwendung angesehen.
„Der Abschluss der Sanierungsarbeiten war für Ende 2012 vorgesehen und nun wird immer noch gearbeitet. Das ist viel zu lange und wir müssen weiterhin in die benachbarten Hallen ausweichen“, kritisierte der Vorsitzende Hubert Meiner auf der Generalversammlung im Vereinsheim.
Bei aller Verärgerung konnte der Vereinsvorstand zumindest sportlich und finanziell eine positive Bilanz des abgelaufenen Vereinsjahres ziehen. Die erste Herren-Fußballmannschaft schaffte den Aufstieg in die Kreisliga. Insgesamt nehmen im Fußball-Jugendbereich zwölf Mannschaften am Spielbetrieb teil. Teilweise bilden Mannschaften auch eine Spielergemeinschaft mit dem Sportverein Viktoria Elisabethfehn. „Wir arbeiten hier schon sehr gut zusammen und haben damit Weitsicht bewiesen“, so Hubert Meiners.
Erfolgreich war auch die Sportwoche verlaufen. Die auf dem Vereinshaus lastenden Schulden konnten im vergangenen Jahr um die Hälfte verringert werden. „Wir werden in ein paar Jahren wieder schwarze Zahlen schreiben“, kündigte der Vereinsvorsitzende an.
Als nächste größere Baumaßnahme des Sportvereins Harkebrügge steht die Sanierung des Waldstadions an. Das Investitionsvolumen, das der Vorstand für diese Maßnahme eingeplant hat, beträgt 4000 Euro.
