Am Ende ging die Mannschaft „Bremen Allstarz“ als Sieger vom Platz: 20 Mannschaften aus Freizeitkickern, Firmen und Vereinen traten am Samstag zum vierten Transgourmet-Sommercup der SG Bookhorn an. Zunächst spielten die Mannschaften aufgeteilt in vier Gruppen. Die beiden Erstplatzierten jeder Gruppe traten anschließend im Viertelfinale gegeneinander an. Zu den acht verbliebenen Mannschaften gehörten auch „Transgourmet Bremen“, TV Adelheide, Borussia Delmenhorst und „OlympCHAOS BIERäus“. In das darauffolgende Halbfinale schafften es aber wiederum die Mannschaften Bookholzberger TB, „Die Mannschaft“, „Bremen Allstarz“ und SV Rethorn. Das Spiel um Platz 3 konnte dann der Bookholzberger TB mit einem 3:1 nach Elfmeterschießen gegen Rethorn für sich entscheiden. Im Finale holten sich die Spieler der „Bremen Allstarz” den Sieg gegen „Die Mannschaft” mit einem 1:0-Sieg. Pressewart Karsten Scherschanski bedankt sich im Namen der SG Bookhorn insbesondere bei Thomas Oldendorf für die Organisation des Turniers. Dieser stellte bei der Siegerehrung bereits die fünfte Auflage des Transgourmet-Cups im nächsten Jahr in Aussicht.
Kurz vor der Abfahrt hatte es ordentlich geschüttet. Pünktlich zum Start tröpfelte es aber nur noch ein wenig. Und so machten sich am Samstagmittag 38 der insgesamt 154 Mitglieder der Dorfgemeinschaft Bookhorn mit dem Rad auf den Weg. Ziel war die Freilichtbühne in Bookholzberg. Gästeführerin Inge Meyer informierte die Radler über Bühne und Spieldorf. Anschließend ging es über Rethorn und Stenum weiter zum Grillabend bei Familie Hoffmann am Hackkamp. Hier gesellten sich acht weitere Teilnehmer hinzu. In den vergangenen Jahren habe die Dorfgemeinschaft Bookhorn immer ein Sommerfest veranstaltet, berichtete Vorsitzender Carsten Busch. Doch da die SG Bookhorn in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen feiere, aber der Termin noch nicht festgestanden habe, habe die Dorfgemeinschaft eine Radtour geplant, um den Platz nicht zu blockieren, so Busch. Er freute sich über die hohe Teilnehmerzahl, hätte sich aber noch mehr junge Radler gewünscht. Jüngster Teilnehmer war Philip Schwarting. Der 14-Jährige begleitete auf der Radtour seinen Opa Dierk Schwarting.
Beim Hoyersweger Schützenfest hatte Heino Brackhahn ihn wieder dabei, seinen silberfarbenen Koffer: Schützenfestkenner wissen, dass der Präsident des Ganderkeseer Schützenbundes darin die Urkunden und Anstecknadeln des Bundes transportiert. Am Sonntagabend hatte er vier Urkunden für langjährige Mitgliedschaft dabei und zeichnete damit Günter Klintworth für 50-jährige und Dieter Staffhorst für 60-jährige Vereinstreue aus. Auch Helmut Petermann und Richard Hinrichs sind seit 60 Jahren Mitglied, waren aber bei der Ehrung am Sonntagabend nicht anwesend. Zudem wurde Jörg Beuke von der Hoyersweger Vorsitzenden Inge Holschen für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt.
Inge Holschen hatte Sonntag noch ein weiteres Ass im Ärmel: Schon in den vergangenen Jahren habe sie diejenigen ehren wollen, die beim Schützenfest auf dem Königsstand das schlechteste Ergebnis abgeliefert hatten – dieses Jahr war es nun soweit. Zum allerersten „König der Herzen“ in Hoyerswege wurde Lars Holldorf gekürt. Er hatte 18 von 40 möglichen Ringen erzielt, „aber das war knapp, die Nächstbessere hatte auch nur 20“, meinte Holschen lachend. Holldorf freute sich trotzdem über den Titel. Er bekam eine Kette mit großem Herzen und eine Flasche Schnaps.
Die Mitglieder der Ganderkeseer DLRG konnten sich natürlich den Baywatch-Film nicht entgehen lassen. So machten sich 23 Teilnehmer zwischen zwölf und 60 Jahren auf ins Kino in Delmenhorst. „Während des Films gab es viel zu lachen, doch sie alle waren sich einig, dass der Film nicht mit der Realität eines Rettungsschwimmers zu vergleichen ist“, teilt Maja Eggers mit. Darüber habe es lebhafte Diskussionen gegeben. Da die meisten Rettungsschwimmer die dazugehörige Serie genau kennen, begeisterten sie sich vor allem für die kurzen Gastauftritte von David Hasselhoff und Pamela Anderson. Die DLRG-Mitglieder wünschen sich für ihre Einsätze ebenso schönes Wetter und so malerische Kulissen, wie im Film.
