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NWZonline.de Sport

Sprinter Bolt setzte Glanzpunkte

12.07.2012

KöLN 43 Weltrekorde, 51 Goldmedaillen für Gastgeber China und 204 teilnehmende Nationen: Die Sommerspiele in Peking gingen als Olympia der Rekorde in die Geschichtsbücher ein. Die Superstars Michael Phelps (USA) und Usain Bolt (Jamaika) sorgten vor vier Jahren für die sportlichen Höhepunkte. Schwimmer Phelps schlug bei seinen acht Olympiasiegen sieben Mal in Weltrekordzeit an. Sprinter Bolt holte seine drei Goldmedaillen über 100 und 200 Meter sowie in der Staffel in Weltrekordzeit.

So viel Glanz und Glamour verbreiteten die deutschen Sportler bei den ersten Olympischen Spielen in China nicht. Am Ende gewannen die deutschen Athleten 16 Gold-, 10 Silber- und 15 Bronzemedaillen – Rang fünf im Medaillenspiegel war der Lohn.

Schwimmerin Britta Steffen und Vielseitigkeitsreiter Hinrich Romeike waren mit jeweils zwei Olympiasiegen die Stars im deutschen Team, das bis zum vierten Tag auf das erste Gold warten musste. Steffen gilt auch bei den diesjährigen Olympischen Spielen in London (27. Juli bis 12. August) als Medaillenkandidatin.

Das erste Gold vor vier Jahren holte Slalom-Kanute Alexander Grimm, während der Deutschland-Achter als Letzter für eine der größten deutschen Blamagen sorgte. Die deutschen Leichtathleten holten lediglich eine Bronzemedaille durch Speerwerferin Christina Obergföll – eine historische Pleite.

Für den wohl emotionalsten Moment aus deutscher Sicht sorgte Gewichtheber Matthias Steiner mit Gold im Superschwergewicht. Der gebürtige Österreicher widmete seinen Sieg seiner verstorbenen Ehefrau und übernahm die Medaille mit einem Foto von ihr in der Hand.

Gastgeber China räumte derweil mit 51 Goldmedaillen in den 302 Disziplinen ganz groß ab und gewann erstmals in seiner Geschichte die Medaillenwertung. Die USA holten zwar 110 Medaillen (China: 100), aber nur 36 glänzten in Gold. Neben den sportlichen Glanzlichtern überzeugten die rund 30 Milliarden Euro teuren Spiele auch durch ihre gute Organisation. Die 11 196 Sportler fanden zumeist gute Bedingungen vor.

Dennoch lag ein Schatten über den 29. Sommerspielen. Das Thema Menschenrechte wurde schon vor der Eröffnungsfeier hitzig diskutiert. Die Zwangsumsiedlungen Tausender Anwohner wegen des Sportstättenbaus sorgten für heftige Kritik. Auch eine freie Internetrecherche war nicht möglich. Chinakritische Seiten wie die von Amnesty International waren nicht aufrufbar. Nach internationalen Protesten lockerte China die Zensurmaßnahmen zwar, der Zugang zu einzelnen Webseiten war aber auch weiterhin nicht möglich.

Entgegen der Befürchtungen hielten sich die Dopingfälle in Grenzen. Negativ aus deutscher Sicht: Springreiter Christian Ahlmann wurde mit seinem Pferd Cöster ausgeschlossen. 1500-Meter-Sieger Rashid Ramzi (Bahrain) verlor Gold nach positivem Test auf das Blutdopingmittel Cera.

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