Jeddeloh - Die Fußballer von Regionalligist SSV Jeddeloh müssen an diesem Sonntag beim TSV Havelse (14 Uhr, Wilhelm-Langrehr-Stadion) noch einmal alle Kräfte mobilisieren, um zu punkten. „In Havelse gehen die Stresswochen endlich zu Ende“, sagt Jeddelohs Trainer Key Riebau: „Wenn wir es noch einmal wie am Mittwoch in Meppen schaffen, an und über unsere Grenzen zu gehen, können wir punkten.“ Beim SV Meppen hatten die Ammerländer im Pokalspiel aus einem 0:2 ein 2:2 gemacht und das anschließende Elfmeterschießen knapp mit 4:5 verloren.
Die Havelser hatten wie Jeddeloh auch in dieser Saison Licht und Schatten gezeigt – allerdings war es beim TSV bisher mehr Schatten als Licht. „In Havelse hat man sicher mehr als nur drei Punkte aus den ersten vier Spielen erwartet. Beim 2:0 gegen den VfB Oldenburg haben sie aber gezeigt, was sie können“, warnt Riebau. Auch gegen Hannover 96 II überzeugte Havelse eine Stunde lang und führte 2:0, dann fingen sie sich aber noch drei Gegentore und gingen als Verlierer vom Platz.
In den bisherigen Spielen bevorzugte Havelses Trainer Samir Ferchichi im Spiel gegen den Ball eine Fünferkette, was aber nur gegen Oldenburg wirklich erfolgreich war. „Ich bin wirklich gespannt, ob Havelse dieses System auch gegen uns spielt oder ob mein Kollege etwas anderes ausprobiert“, sagt Riebau.
Er hofft, dass seine Mannschaft noch einmal eine Leistung auf den Platz bringen kann wie am Mittwoch in Meppen. „Da haben wir eine richtig gute Mannschaftsleistung gezeigt. Die Spieler haben sich gegenseitig positiv gepusht“, blickt Riebau noch einmal auf das Pokalspiel zurück und warnt zugleich: „Wenn wir so auftreten wie in der ersten Halbzeit bei Phönix Lübeck und gegen Kilia Kiel, werden wir Probleme bekommen.“
Für die Ammerländer wird die Partie in Havelse das fünfte Spiel innerhalb von 16 Tagen sein. Danach können sich die Jeddeloher zwei Wochen etwas von den Strapazen erholen, bevor es am 9. September zu Weiche Flensburg geht.
